Aufatmen in Morbach

TuS Rot-Weiß Koblenz - SG Stadtkyll 4:0 (3:0) Das Resultat entspricht den Erwartungen und war nach Ansicht von Gästetrainer Markus Kranz auch gerecht. "Man hat in jeder Sekunde des Spiels gemerkt, dass wir einem Gegner gegenüberstehen, dessen Kader mit oberligaerfahrenen Spielern gespickt ist.

Rot-Weiß zählt nicht zu den Vereinen, mit denen wir uns messen können." Eine halbe Stunde lang hielt das Schneifeler Abwehrbollwerk, dann brachte Anton Grasmik den Spitzenreiter in Front. Nach einem Doppelschlag durch Grasmik und Ahmet Akbulut unmittelbar vor dem Pausenpfiff war die Partie entschieden.
FSV Trier-Tarforst - TuS Koblenz II 0:3 (0:2) "Koblenz hat unter dem Strich verdient gewonnen", gab Tarforsts Trainer Stefan Fries zu, "aber das Resultat täuscht, denn auch wir hatten vier glasklare Chancen, die wir leichtfertig vergeben haben." Vor allem die erste vergebene Möglichkeit fand der Coach ärgerlich. In der fünften Minute lief Patrik Kasel alleine auf Schlussmann Birk zu, setzte das Leder aber neben den Pfosten. Auch unmittelbar nach Wiederanpfiff gab es gute Gelegenheiten, zumindest den Anschluss zu erzielen, aber erneut vergaben Kasel, David Schmitz und Philipp Hermes. Die Koblenzer Treffer fielen laut Fries "quasi aus dem Nichts".
SV Morbach - FV Engers 2:0 (1:0) Für die Hunsrücker war der Dreier gegen Engers nicht nur ein Pflichtsieg, "es war der erste Schritt in ruhigeres Fahrwasser", wie Sportchef Jörg Wahlen meinte: "Ohne einen Sieg hätten wir arge Probleme bekommen." Danach sah es zunächst auch aus. In den ersten Minuten war der Gast sehr aggressiv. Allmählich konnte sich Morbach befreien und erzielte durch Andre Petry per Kopf den Führungstreffer. Morbach tat sich in der Offensive schwer, scheiterte mehrfach an FVE-Schlussmann Daniel Buchner, stand aber hinten stabil. Als Engers immer offensiver wurde, nutzte Roman Theise eine Konterchance zu einem Sololauf über das halbe Feld und dem 2:0. Nach weiteren vergebenen Chancen von Xavier Alsina und Jan Brandscheid rettete Kevin Greweling die Null bei einer Großchance von Michael Kley.
VfB Linz - TuS Mosella Schweich 3:3 (2:1) Die in den letzten Spielen immer mehr in Bedrängnis geratenen Schweicher haben das Minimalziel erreicht. "Wir hatten die ersten 20 Minuten verschlafen", zeigte sich Mosella-Coach Hans Schneider nicht zufrieden. Ersatztorhüter Andreas Mörschbacher hatte seine Elf sogar zu Beginn vor einem höheren Rückstand bewahrt. Aber auch Linz hatte Glück, als Spielertrainer Michael Theuer einen Schuss von Eugen Keller von der Linie schlug. Bei den beiden ersten Treffern des TuS half VfB-Schlussmann Niclas Kotula mit, wenn auch Kellers Treffer aus 22 Metern sehenswert war. Am Ende war Schneider trotz zwischenzeitlicher Führung zufrieden, "obwohl man nicht so blauäugig auf abseits spielen darf". wir