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Bartsch und Bidon wieder in Salmrohr, Trierer Duo verlängert

Oberliga : Bartsch und Bidon wieder in Salmrohr – Trierer Duo verlängert

Fußball-Oberliga: Routiniers kehren aus Luxemburgs höchster Spielklasse zum FSV zurück – Wieszolek und Tim Garnier bleiben bei Eintracht Trier.

Mehr Erfahrung auf den Schlüsselpositionen hatte Lars Schäfer, Trainer des FSV Salmrohr, gefordert. Inzwischen steht die Achse für die kommende Saison in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Vor routinierten Kräften wie Torwart Sebastian Grub (33) und der gut besetzten Innenverteidigung mit dem 35-jährigen Michael Dingels (und hier auch dem kürzlich verpflichteten Jan Umlauf, 26) sind davor künftig neben Gustav Schulz (35) die beiden Rückkehrer Daniel Bartsch (33) und Julian Bidon (30) eingeplant.

Beide zieht es aus Luxemburgs erster Liga zum FSV. „In Salmrohr habe ich einmal die Woche weniger Training und nicht mehr ganz so viel Fahrerei“, sagt der in Birresborn lebende Bartsch, der künftig den Aufwand etwas verringern will – zumal die Hochzeit sowie ein Hausbau in seiner Vulkaneifeler Heimat anstehen. Bartsch arbeitet bei einem Finanzdienstleister in Luxemburg-Stadt und spielt aktuell in der vierten Saison bei Victoria Rosport.

Vor seiner ersten Salmrohrer Zeit (2014 bis ’17) kam der defensive Mittelfeldspieler beim 1. FC Köln II, Fortuna Köln und bei der TuS Koblenz regelmäßig in der Regionalliga zum Einsatz und brachte es hier auf knapp 100 Partien. „Ich fühle mich noch total fit und will dem FSV helfen, sich wieder in der Oberliga zu etablieren“, betont der gebürtige Gerolsteiner, der das Angebot der Rosporter ausschlug, seinen Vertrag noch einmal zu verlängern.

2013 kam Julian Bidon von Borussia Neunkirchen nach Salmrohr, kehrte dann nach zwei Jahren noch einmal für eine Spielzeit zu seinem Ausbildungsverein Eintracht Trier zurück, ehe es ihn 2016 zu Etzella Ettelbrück zog. In der Dreiflüssestadt ist er bis heute aktiv. Bidon hat in Luxemburg einen Job als Personalreferent, sieht aber ansonsten seine Zukunft mehr in der Region, zumal er mit seiner Frau ein Haus in Wolsfeld unweit von Bitburg gekauft hat. „Ich hatte damals eine sehr schöne Zeit in Salmrohr und habe den Eindruck, dass dort noch mal was entstehen soll“, sagt der Angreifer.

„Der Kontakt zu beiden war nie abgerissen. Wir setzen weiter primär auf die Jugend, brauchen aber Leute wie Daniel und Julian, die vorangehen können“, sagt der Sportliche Leiter und zweite Vorsitzende der Salmrohrer, Karl-Heinz Kieren. Im Großen und Ganzen stehe damit bereits der Kader für die kommende Spielzeit: „Wir haben keinen Druck, noch jemanden zu verpflichten – mal sehen, was sich noch ergibt.“

Eintracht Trier hat unterdessen zwei weitere Spielerverträge verlängert: Torwart Denis Wieszolek und Offensivakteur Tim Garnier haben sich bis Mitte 2023 an die Blau-Schwarz-Weißen gebunden. „Ich bin jetzt seit knapp drei Jahren in Trier. Die Eintracht ist meine sportliche Heimat geworden. Ich sehe im Verein sehr viel Potenzial“, sagt der gebürtige Hesse Wieszolek, der es auf 58 Ligaeinsätze für den SVE bringt und dabei 24 mal zu null spielte.

Vor seinem Wechsel zur Eintracht hütete er das Tor des FC Schalke 04 II in der Oberliga Westfalen, sammelte davor beim FC Astoria Walldorf Regionalliga-Erfahrung und stand zwei Jahre beim FSV Mainz 05 II in der 3. Liga unter Vertrag. „Deno bringt sehr viel Qualität mit und hat gleichzeitig Bereiche, in denen er sich verbessern muss“, sagt  Eintracht-Cheftrainer Josef Cinar .

Seit der U13 ist der aus dem TuS Kenn hervorgegangene Tim Garnier bereits ein SVEler. „Es ist für mich immer noch eine große Ehre, für die Eintracht zu spielen. Mit höchster Motivation gehe ich in die nächsten Jahre für den geilsten Verein und werde alles dafür tun, hier Erfolg zu haben.“ Coach Cinar freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit: „Ganni ist ein klasse Junge, er lebt diesen Verein wie kaum ein anderer Spieler. Sportlich hat er sich sehr gut entwickelt und ist auf dem richtigen Weg. Jetzt ist es wichtig, dass er weiter hart an sich arbeitet.“