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Buhlen um die Besten: Auch SpVgg Trier ist dabei

Trier : Buhlen um die Besten:               Auch SpVgg Trier ist dabei

Zum Neustart hat die Spielvereinigung (SpVgg) Trier für kommende Saison zwei D-Jugenden und eine E-Jugend gemeldet. Es soll nun Schritt für Schritt nach oben gehen.

Aufstiege in die D-Jugend-Bezirks- und dann in die Rheinlandliga haben sie im Visier. Die Gründung weiterer Nachwuchsteams ist geplant. Ein Blick in das Konzept des Ende vergangenen Jahres wiederbelebten Vereins im Trierer Süden – zuletzt bestand der Club nur noch auf dem Papier – verrät die hohen Ambitionen des auf der Bezirkssportanlage im Stadtteil Feyen/Weismark ansässigen Vereins: „Erklärtes Ziel ist es, die Spielvereinigung so zu positionieren und aufzustellen, dass sie sich im Juniorenfußball zu den Top-Anlaufstellen für diejenigen Spieler und Trainer in der Region etabliert, die sich im leistungsorientierten Jugendfußballbereich betätigen möchten.“

Man habe grundsätzlich schon Interesse an den gleichen Spielern wie die ebenfalls um Fußballförderung auf hohem Niveau bestrebten Eintracht und FC Trier, erklärt der Vorsitzende Gregory Awender. „In direkter Konkurrenz sehen wir uns aber trotzdem nicht, wollen nicht um Spieler streiten“, stellen Awender und sein Stellvertreter  Mohammed Fatollahzadeh – vorige Saison E-Jugendtrainer bei der Eintracht – klar. Dafür sei das Verhältnis zum SVE und zum FC, wo ihre Söhne weiter spielen wollen und sollen, einfach zu gut. Versteckte Vorwürfe von anderen Clubs aus der Stadt, wonach man bereits aktiv Talente abgeworben habe, relativiert der Vereinschef: „Wir haben ein großes Netzwerk. Es gab Kontakte auf privater Ebene, wodurch Wechsel zustande gekommen sind. Proaktiv tätig geworden sind wir nicht.“ Mohammed Fatollahzadeh ergänzt: „Uns ist es wichtig, in Zukunft die Vereine der Kinder, mit denen wir über einen möglichen Wechsel sprechen, rechtzeitig zu informieren.“

Bei der SpVgg setzen sie auf Training von qualifizierten Übungsleitern, Aktivitäten wie Fußballcamps und Leistungsvergleiche mit ambitionierten Teams auch außerhalb der Region (wie etwa am heutigen Samstag, ab 11 Uhr, in Feyen/Weismark gegen verschiedene Mannschaften des Neuwieder Stadtteilvereins VfL Oberbieber).

Das sportliche  Konzept der „Löwen“ beinhaltet unter anderem eine auf fünf Bausteinen (darunter koordinative und technische Aspekte) basierende Trainingssteuerung. In den Altersklassen unter der U11 sollen Bewegungs- und Spielformen im Vordergrund stehen.

Mit hohem persönlichen und finanziellen Aufwand wurde im Frühjahr das nun unter „Löwenheim“ firmierende Vereinshaus auf der Bezirkssportanlage renoviert (TV berichtete). „Das Familiäre und der Zusammenhalt sind uns sehr wichtig“, sagt Fatollahzadeh.