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Dem FC Kirchweiler zugeschrieben

Dem FC Kirchweiler zugeschrieben

Sportlich sieht es beim Eifel-B-Ligisten FC Kirchweiler momentan nicht ganz so rosig aus. Doch mit Michael Marx und Erich Adams hat der etablierte B-Ligist zwei Protagonisten mit Dauerabonnement im Einsatz. Marx nennt Aufgaben, Chancen und Ziele seiner Tätigkeit.

Kirchweiler. (L.S.) Fußballer ist Michael Marx seit 1993. Da nämlich begann der jetzige Sportchef und Mittelfeldspieler seine Laufbahn in der D-Jugend der JSG Wallenborn. Dort verweilte er bis in die C-Jugend hinein, kam dann nach Kirchweiler und wechselte nach einem weiteren Jahr in Wallenborn endgültig zu seiner "großen Liebe FC Kirchweiler". Nun ist der "Fußballer aus Leidenschaft" seit etwa vier Jahren auch in einer anderen Funktion tätig: Sportlicher Leiter nennt sich diese und dient beim noch immer eigenständigen Verein als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vorstand. "Der Geschäftsführer war damals zurückgetreten, und der Verein ist dann an mich herangetreten - selbstredend, dass ich sofort zusagte. Denn der FC Kirchweiler ist eine richtige Familie, ein verschworener Haufen fast nur mit Eigengewächsen", so Marx, der derzeit eine Umstrukturierung im Verein miterlebt. "Der erste Vorsitzende ist vor kurzem zurückgetreten. So stehen Neuwahlen in zwei Wochen an, in der auch ein neuer Jugendleiter zu wählen ist. Wir haben eine JSG mit Neroth zusammen und suchen noch einen neuen JSG-Partner, der uns zu mehr Präsenz in allen Jugendaltersklassen verhelfen soll", so Marx erklärend. Drei neue Mitglieder sind bereits im neuen Vorstand integriert - Jörg Kaiser hat so bereits die Gestaltung der vereinseigenen Homepage übernommen. Der Familienvater und seit seinem 18. Lebensjahr in der ersten Mannschaft spielende Vollblutfußballer besticht durch enormes Organsations- und Improvisationstalent. "Es ist oft schwierig, alles unter einen Hut zu bringen. Das Zusammenspiel von Arbeit und Familie funktioniert dennoch gut. Denn als Spieler kann man bei Problemen, die die Mannschaft betreffen, sofort reagieren. Schriftverkehr und alle administrativen Aufgaben regeln wir intern mit einer genauen Aufgabenverteilung."

Marx kann auf Unterstützung zählen



Mit Erich Adams als Trainer-Tausendsassa, der seit elf Jahren für den rein sportlichen Bereich zuständig ist, hat Marx einen Helfer, der unverzichtbar ist, an seiner Seite. "Ohne Erich, der selbst jahrelang im Vorstand tätig war, gäbe es keinen FC Kirchweiler mehr. Er übernimmt selbst kleinere Aufgaben, hält zudem einige überdurchschnittliche Spieler in Kirchweiler, die sonst schon nicht mehr da wären." Das Team, welches auch aus etlichen Studenten und einem Lehrer besteht, ist derweil nach dem ersten Sieg (4:0 gegen Winterspelt) wieder auf dem besten Weg zu gewohnter Stärke zurückzufinden. Doch die neuerliche 0:2-Pleite bei der SG Oberkyll lässt der FCK in der Grauzone der Liga verweilen. "Wir wollen hier einen anständigen Mittelfeldplatz erreichen. Obwohl ich beruflich sehr eingespannt bin, will ich noch ein paar Jahre weitermachen in dieser Doppelfunktion, denn alles macht mir sehr viel Spaß. Mit meinen 27 Jahren habe ich da ja auch noch ein paar Jährchen Zeit."