DFB erht den "Heile Jupp"

Mehr als ein halbes Jahrhundert ist Hermann-Josef Heil als Ehrenamtler im Sportverein aktiv. Und seit vier Dekaden ist er Vorsitzende seines Sportvereins. Die gute Seele des Sports in Maring-Noviand wurde nun geehrt.

 Klaus Schmitz (von links) überreicht Hermann Heil im Auftrag des DFB eine Urkunde und eine DFB-Uhr für seine beispiellose Ehrenamtszeit. Josef Hens, Walter Kirsten und Alois Stroh gratulieren Heil ebenfalls. Foto: Fußballspielkreis Mosel

Klaus Schmitz (von links) überreicht Hermann Heil im Auftrag des DFB eine Urkunde und eine DFB-Uhr für seine beispiellose Ehrenamtszeit. Josef Hens, Walter Kirsten und Alois Stroh gratulieren Heil ebenfalls. Foto: Fußballspielkreis Mosel

Maring-Noviand. (red) Hermann-Josef Heil ist im Kreis "seiner" Vorstandsmitglieder im Fußballspielkreis Mosel mit einer besonderen Ehrung des DFB ausgezeichnet worden. Die Vizepräsidenten des Fußballverbandes Rheinland, Josef Hens und Alois Stroh, Kreisvorsitzender Walter Kirsten und Ehrenamtsbeauftragter Klaus Schmitz überreichten ihm eine Urkunde und eine wertvolle DFB-Uhr. Der über die Grenzen des Liesertals hinaus "wie ein bunter Hund" bekannte "Heile Jupp" ist seit ganzen 52 Jahren ehrenamtlich im Maringer Sportverein aktiv. Nach der Wahl zum Schriftführer am 15. Mai 1958 - da saß er am Schreibtisch "auf dem Amt und war der richtige Mann dafür", wie er heute sagt - blieb Heil der Vorstandsetage bei seinem SV Maring treu und ist nach dem Aufstieg zum ersten Mann mit der Wahl vom 15. Februar 1970 jetzt seit schon fast 41 Jahren der Vorsitzende.

Das war in seiner Ehrenamtslaufbahn aber noch lange nicht genug. Seit 1984 engagiert sich die gute Seele des Fußballs im Liesertal auch im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde. Ein Jahr später rückte er in den Kreisvorstand der Fußballer im Spielkreis Mosel auf, war lange Jahre deren Spielleiter und wurde 1994 sogar Kreisvorsitzender.

2006 überließ er nach 21 Jahren Vorstandsarbeit im Kreis den Posten seinem Nachfolger Walter Kirsten. "Das Amt von Hermann Heil zu übernehmen ist eine hohe Bürde, aber wir werden die Geschäfte in Hermanns Sinn weiterführen", hatte Kirsten vor fast fünf Jahren gesagt - und Wort gehalten. Heil, seit seinem Abschied der Ehrenvorsitzende des Fußballkreises, kann auf Kirsten und das ganze Team bauen. "Es ist toll und wichtig, dass man immer wieder auf so jemanden mit dieser Erfahrung zurückgreifen kann", sagt Kirsten heute über Heil, der dem Vorstand immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

Frei von den täglichen aktuellen Pflichten im Dienst und im Kreisvorstand hat Heil nach 2006 die Musik wieder entdeckt, die er in jungen Jahren so liebte. Ob bei der Tanzband "Maringos" oder an der Orgel (vor allem der Kirchenorgel) - er musste dieses Hobby immer wieder vernachlässigen. Heute freuen sich viele Kirchengemeinden, nicht nur die eigene, wenn Organist Hermann-Josef Heil ihnen den Gottesdienst an der Orgel mitgestaltet.

Wo immer in Maring-Noviand und den umliegenden Orten Fußball gespielt wird, wo immer eine Meinung von jemandem mit diesem Erfahrungsschatz gebraucht wird, Hermann-Josef Heil ist zur Stelle.

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