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Ein letzter Funken und Rekorde für die Geschichtsbücher

Ein letzter Funken und Rekorde für die Geschichtsbücher

Die Prognosen der Rheinlandliga-Trainer, die vor der Saison bis zum Ende mit einem spannenden Titel- und Abstiegskampf gerechnet hatten, erfüllen sich zum Saisonende zumindest teilweise. Noch ist völlig offen, wer und wie viele Teams den Gang in die Bezirksliga antreten müssen.

Trier. SV Dörbach - SV Mehring (Samstag, 17 Uhr). Die Gäste werden keine Geschenke machen, und die Hausherren rechnen auch nicht damit. "Wir wollen noch Zweiter werden", sagt SVM-Coach Wolfgang Hoor, "außerdem gebietet es die Fairness, die Partie mit vollem Einsatz zu spielen. Und wir haben den Dörbachern mit Siegen gegen andere gefährdete Teams genügend Schützenhilfe geleistet."
Die Salmtaler haben auch nie in Erwägung gezogen, dass es Nachbarschaftshilfe geben könnte, haben trotz der ungünstigen Voraussetzungen - Spielmacher Mike Gaugler ist für zwei Spiele gesperrt - noch nicht aufgegeben.
"Kurz nach der Niederlage in Udler haben wir alle den Fokus bereits auf dieses Derby gerichtet. Wir glauben an uns, selbst gegen einen so starken Gegner."
SG Kyllburg/Badem/Gindorf - SG Ellscheid (Samstag, 17 Uhr, Rasenplatz Kyllburg). Dem Eifelderby ist fast jegliche Brisanz genommen. Die Gastgeber haben sich früher als von ihnen selbst erwartet dank ihrer Heimstärke in Sicherheit gebracht. Den Gästen fehlte es während der Saison trotz körperlich guter Vorstellungen an der nötigen Durchschlagskraft. Für den Klassenerhalt konnte das nicht reichen.
FC Karbach - SG Bullay/Zell (Sonntag, 14.30 Uhr). Die Hunsrücker haben sich zu einer der stärksten Mannschaften der Liga entwickelt. Beim FC Karbach - mit dem Ex-SGler Sascha Schmitz - können die Moselaner vielleicht aus der Konstellation Kapital schlagen, dass es für die Hausherren ebenfalls um nichts mehr geht, während die Bach-Elf noch hoffen kann.
SV Morbach - TuS Mosella Schweich (Sonntag, 14.30 Uhr). Derbyzeit im Hunsrück: Beide Trainer gehen mit der Zielsetzung in die Partie, die zuletzt etwas schwankenden Leistungen vergessen zu machen.
Morbachs Trainer Thorsten Haubst rechnet schon allein deswegen mit einem hoch motivierten Gegner von der Mosel, "weil wir das Hinspiel etwas glücklich in letzter Minute gewonnen haben".
Exakt diesen Fakt spricht der Schweicher Trainer Hans Schneider auch an. Er muss beim Gastspiel in Morbach aber gleich ein halbes Dutzend Spieler ersetzen.
FSV Trier-Tarforst - FSV Salmrohr (Sonntag, 14.30 Uhr). Zwei der spielstärksten Teams, die demzufolge auch offensiv ausgerichtet sind, treffen aufeinander. "Wir freuen uns auf den Meister und sind richtig heiß darauf, ihm ein Bein zu stellen, auch wenn die Partie nur noch von statistischer Bedeutung ist", sagt Dirk Fengler, der Coach des Neulings aus dem Trierer Höhenstadtteil.
Der FSV Salmrohr hat ja bereits kundgetan, dass es gerade die Statistik ist, die das Team nach Meisterschaft und Aufstieg in dieser Saison noch reizt. "Wir wollen Rekorde aufstellen", sagt Sportchef Friedhelm Rach. wir