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Eintracht Trier: Jetzt geht es um die Zukunft des Vereins

Eintracht Trier: Jetzt geht es um die Zukunft des Vereins

Trier. (bl) Schneller als erwartet hat sich die Unternehmer-Gruppe, die bei Eintracht Trier unterstützend mitwirken will, und der aktuelle Vereinsvorstand über Zukunftsfragen ausgetauscht. Es gab bereits ein Treffen, an dem die Vorstandsmitglieder Harry Thiele und Roman Gottschalk sowie die Gruppenmitglieder Michael Berger, Ingo Popp und Bernhard Bender (Betriebsleiter Pizza Hut Trier) teilgenommen haben.

Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi fehlte, da er im Urlaub ist.

"Wir haben das Gespräch positiv aufgenommen. Es ist gut, wenn sich fußballaffine Menschen, denen die Eintracht wichtig ist, einbringen wollen. Wir sind uns einig, dass wir auf einer guten Jugendarbeit und einer vernünftigen finanziellen Basis aufbauen können und mit Roland Seitz einen guten Trainer haben. Es geht darum, bestimmte Dinge weiterzuentwickeln, und nicht um eine neue Ämterverteilung", sagte Thiele gestern dem TV. Das heißt: Die Vereinsstruktur, -entwicklung und -außendarstellung stehen auf dem Prüfstand.

Auch Berger, Lizenznehmer mehrerer Burger-King-Filialen, bezeichnet das Treffen als gut, konstruktiv und zielführend: "Es war ein Sondierungsgespräch. Wir stoßen mit unseren Ideen auf offene Ohren und wollen gemeinsam den Weg für eine bessere Zukunft ebnen. Ein Neuanfang heißt nicht, bei null zu beginnen. Der Vorstand ist interessiert, uns mit ins Boot zu nehmen. Wir wollen nicht wie Piraten den Verein erobern. Aber man muss uns jetzt eine Plattform zur Mitarbeit bieten."

In der nächsten Woche, am Dienstag, gibt es eine Vorstands- und Aufsichtsratssitzung. Dabei sollen Details der künftigen Vereins-Ausrichtung erörtert werden.