Ende der Leidenszeit

Die lange Winterpause ist zu Ende. Gleich zum Auftakt der Restrückrunde gibt es in der Kreisliga A das Topspiel. In Stadtkyll empfängt der Zweite SG Auw II den Tabellenführer SG Oberweis.

Stadtkyll/Oberweis. "Wir sind alle froh, wenn es jetzt wieder los geht. Die Spieler sind heiß und wollen eine gute und erfolgreiche Partie liefern. Wo wir stehen, wissen wir momentan noch nicht, denn die Bedingungen in der Vorbereitung waren alles andere als optimal", sagt Auws Trainer Hans Drückes, der die Bedeutung des Gipfeltreffens gegen die SG Oberweis nicht überbewerten möchte: "Definitiv wird in dieser Partie keine Vorentscheidung fallen, dafür sind noch zu viele Punkte zu vergeben."

Was die Platzverhältnisse in Stadtkyll nach dem langen Winter angeht, gibt Fußball-Abteilungsleiter Dietmar Juchmes Entwarnung: "Auch der letzte Schnee ist weg. Der Ball kann rollen."

Trainer Drückes hat in seinem Team eine hervorragende Stimmung ausgemacht: "Wir waren mit der Mannschaft aufgrund der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten an einem Abend zum Hallentraining in Köln-Weiden. Der Spaßfaktor kam dabei nicht zu kurz. Dennoch sind wohl drei Testspiele für eine Vorbereitung zu wenig."

Gegen den Wintermeister SG Oberweis wollen die Schneifeler indes Wiedergutmachung betreiben. Noch schmerzlich in Erinnerung ist die 0:4-Niederlage im Hinrunden-Duell. Drückes: "Natürlich wollen wir die Punkte in Stadtkyll behalten. Doch der Gegner hat ja bereits mehrfach bewiesen, wie stark er ist."

Zeimens: Kleinigkeiten werden entscheiden



Die SG Oberweis kann bis auf Dennis Gansen, der an einem Bänderriss laboriert, personell aus dem Vollen schöpfen. Trainer Peter Zeimens ist sich sicher, dass "es ein Spiel auf Augenhöhe geben wird, in dem Kleinigkeiten entscheiden. Egal, wer gewinnt: Eine Entscheidung im Meisterkampf wird definitiv nicht fallen." Stolz ist der Oberweiser Trainer auf seine Hintermannschaft: "Wenn man bedenkt, dass wir es in der A-Liga mit qualitativ besseren Offensivreihen zu tun haben, ist es schon erstaunlich, wie sich unsere Abwehr gemausert hat. Nur 22 Gegentore sprechen für sich", sagt Zeimens, der erneut auf die Kompaktheit und mannschaftliche Geschlossenheit im Team setzt. "Wir fahren nach Stadtkyll, um zu punkten. Wir könnten mit einem Punkt leben, würden uns aber auch freuen, wenn es mehr würden. Aufsteigen müssen wir als Neuling nicht. So gesehen können beide Mannschaften befreit aufspielen und den Zuschauern guten Fußball bieten."

Selbstredend ist auch im Oberweiser Lager jeder Aktive froh, wenn es am Sonntag endlich wieder los geht.