Frischer Wind und ein neuer Teamgeist

Frischer Wind und ein neuer Teamgeist

Kräftig zugelangt hat B-Ligist SG Deudesfeld mit seinen Winteraktivitäten in Sachen Neuverpflichtungen. Nach dem 4:0-Erfolg gegen Darscheid hat die Elf von Michael Clemens und Winfried Weber den Rettungsanker längst ergriffen und will sich schnellstens aus der Abstiegszone entfernen.

Deudesfeld. Für einen B-Ligisten ungewöhnlich hat sich die SG Deudesfeld in der Winterpause gleich mit mehreren neuen Spielern verstärkt - und wie es scheint auch direkt mit durchschlagendem Erfolg. Nach dem 4:0 gegen Darscheid hat sich das Trainerduo Michael Clemens und Winfried Weber längst aus dem akut gefährdeten Bereich des Klassements verabschiedet.
Doch von Entwarnung ist keine Spur. "Das klare Ergebnis gegen Darscheid beispielsweise täuscht. Das war enger, als es aussieht. Denn Darscheid war zunächst tonangebend, hatte aber kaum zwingende Torchancen herausspielen können. Dann schwächte sich der Gegner nach drei Platzverweisen selbst, so dass wir leichteres Spiel hatten. Zwei Tore erzielten wir erst in den Schlussminuten. Wir müssen jetzt weiter nachlegen - das wird schwer genug", weiß Michael Clemens.
Sebastian Dax und Andreas Zimmer kamen vom FSV Salmrohr zurück, Christian Zimmer kam vom SV Gerolstein und die beiden Youngster Michael Schmitt und Sebastian Ewertz sind aus der eigenen Jugend nach oben gezogen worden. Weil mit Christopher Kläs und Jakob Gieße zwei weitere Jungspunde im Aufgebot standen, hatte der Tabellenneunte gleich fünf A-Jugendspieler im Kader. Mit Sven Tombers kam ein erfahrener Mann aus Wallenborn ins Team.

Urgestein und Eckpfeiler


Rainer Pauly ist das Urgestein und der Eckpfeiler im Deudesfelder Team. "Er arbeitet auch im Vorstand von Deudesfeld und ist eminent wichtig für uns. Doch es könnte seine letzte Saison für uns werden, weil er bald Vaterfreuden entgegensieht", sagt Clemens.
Mit dem Ex-Salmrohrer Oliver Thul und Sebastian Holz hat Clemens weitere Routiniers mit der eingebauten Torgefahr in seinem Team. Allerdings sei Stürmer Klaus Beise nicht regelmäßig vor Ort, weil der als Lehrer oft nicht abkömmlich sei. Mit seiner Erfahrung könne er jedoch vom Libero bis zum Stürmer alles spielen.
Unterdessen werden die beiden Trainer auch nächste Saison wieder gemeinsam an der Seitenlinie stehen und das Team coachen. Für die nächsten Aufgaben im Ligabetrieb geht es nach dem Gastspiel in Wallersheim nun an Ostern gegen Aufsteiger Roth-Kalenborn und dann nach Nohn. "Dort hängen die Trauben sehr hoch - es wird schwierig, dort zu punkten." L.S.