Fußball: Finanzsorgen beim TuS Koblenz

Fußball: Finanzsorgen beim TuS Koblenz

Aufgrund der akuten Finanzprobleme zieht sich Walterpeter Twer beim Fußball-Drittligisten TuS Koblenz als Aufsichtsratsvorsitzender zurück. Wie der Club gestern erklärte, habe der Herausgeber der Rhein-Zeitung dem Verein seinen Entschluss am Dienstagabend mitgeteilt.

"Ich habe mich dazu entschlossen, die damals für 1,6 Millionen Euro erworbenen Anteile von 49 Prozent, die der Mittelrhein-Verlag an der Profi-GmbH hält, für einen Euro an die TuS zurückzugeben. Damit bieten wir dem Verein eine letzte Möglichkeit, durch einen Weiterverkauf seine Zukunft zu sichern", wird Twer in der Pressemitteilung zitiert.
Die TuS Koblenz kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten und hat die Lizenz für die 3. Liga vom DFB nur unter Auflagen erhalten.
Twer fühlt sich im Kampf um den Erhalt des Profifußballs in Koblenz vor allem von der Stadt im Stich gelassen. Besonders die Miete für das stark renovierungsbedürftige Stadion Oberwerth macht dem Verein zu schaffen. Auch die Einnahmen aus dem DFB-Pokal, in dem die TuS in dieser Saison bis ins Viertelfinale kam und erst im Rheinland-Pfalz-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern scheiterte, konnten die Sorgen des Vereins nicht lindern. lrs
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