Grünes Licht für Amedick

Start in das entscheidende Viertel der Zweitliga-Saison. Doch bei Tabellenführer und Aufstiegs-Aspirant 1. FC Kaiserslautern gibt man sich auch vor dem heutigen Topspiel bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (20.15 Uhr live im DSF) gelassen.

Kaiserslautern. (jüb) "Jetzt freuen wir uns erst einmal auf die Montagabend-Begegnung in Düsseldorf und danach sehen wir weiter. Ein Flutlichtspiel in einem ausverkauften Stadion vor mehr als 45 000 Zuschauern: Das ist ein Highlight für jeden Profi. "Das, was FCK-Linksverteidiger Alexander Bugera nach dem deutlichen 4:1-Erfolg vor einer Woche über Energie Cottbus hatte verlauten lassen, gilt auch heute noch: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Es ist das vermeintliche Spiel der Superlative in der NRW-Landeshauptstadt: Beste Heimmannschaft gegen beste Auswärtsmannschaft. Doch von derlei Zahlen-Gebilden lässt sich FCK-Trainer Marco Kurz in gewohnt nüchterner Betrachtungsweise nicht beeindrucken: "Wir wissen nur, dass wir ein schweres Spiel bei einem Gegner haben werden, der noch in den Aufstiegskampf eingreifen kann."

Die Truppe von Trainer Norbert Meier fügte den Lauterern im Herbst des vergangenen Jahres die bisher einzige Niederlage vor eigenem Publikum zu.

Trotz eines reduzierten Trainings wegen einer Kapselverletzung in den vergangenen Tagen ist der Einsatz von Kapitän Martin Amedick heute Abend offenbar nicht gefährdet. "Ich bin voll belastbar", sagte Amedick nach der Trainingseinheit vom Freitag.

Acht Spiele noch, dann spätestens will der FCK seinen Traum vom Wiederaufstieg erfüllt haben.