Ihre meinung

Zu unserer Berichterstattung über die Fußball-Rheinlandliga vom vergangenen Wochenende schreibt dieser Leser:

Sportberichterstatter Willi Rausch geißelt am 27. August das Schiedsrichtergespann beim Rheinlandligaspiel zwischen Bad Breisig und dem FSV Trier-Tarforst mit den Worten "Schwach, meine Herren". Und das nur, weil der Schiri etwas nicht gesehen hat (Spucken eines Spielers aus Bad Breisig) und er daraufhin die Beschwerde eines Tarforsters mit Gelb und anschließend mit Gelb-Rot regelkonform geahndet hat. Auf der gleichen Seite berichtet Herr Rausch vom Spiel der SG Kyllburg/Badem/Gindorf gegen TuS Koblenz II. Seiner Meinung nach kam der SG Kyllburg das Spiel der Gäste mit langen Bällen auf dem "engen Platz in Badem" zugute. Mit Verlaub: Das Spiel fand in Kyllburg statt, auch wenn es am Freitag zuvor mit Badem angekündigt wurde und so einige Zuschauer in die Irre geleitet wurden. Außerdem weist der Platz in Badem mit nachgemessenen 103,10 Metern Länge und 64,30 Metern Breite die erforderliche Größe auf. Da die Zuschauer in Badem nahe am Spielgeschehen stehen, kommt dort eine besondere und emotionale Stimmung auf, die auf vielen anderen Plätzen fehlt. Vielleicht glaubt Herr Rausch deshalb, dass der Platz kleiner ist als anderswo. Im gleichen Bericht steht, dass der TuS Koblenz sich in der Schlussphase eine Gelb-Rote Karte einhandelte. Richtig ist jedoch, dass Schiedsrichter Alexander Rausch aus Konz keine Gelb-Rote Karte, sondern eine Gelbe Karte und gegen den Spieler Albert Buhler eine Rote Karte verhängte. Auch das ist ein kleiner Unterschied, denn nach einer Roten Karte kommt eine Sperre von einer oder mehreren Wochen auf den Sünder zu. Also, Herr Rausch, in Zukunft die Spiele selbst ansehen oder bei Leuten nachhören, die Sie richtig informieren können! Helmut Schomer, Kyllburg