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"Im Fußball gibt es keinen Stillstand"

"Im Fußball gibt es keinen Stillstand"

Sie koordinieren und planen den Spielbetrieb, halten Korrespondenz zur Verbandsgeschäftsstelle und sind auch sonst für alle Fragen rund um den administrativen Bereich ein erster Ansprechpartner: Die Kreissachbearbeiter und Staffelleiter tragen ein hohes Maß an Verantwortung, dass alles reibungslos funktioniert. Einer von ihnen ist Vinzenz Klein, der im Spielkreis Mosel die Fäden zieht.

Wittlich/Bengel. Die Stärkung des Ehrenamts ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit rund um das Thema Amateurfußball beim FV-Rheinland. Vizenz Klein aus Bengel übernimmt diesen Part im Spielkreis Mosel. Welche Aufgaben hat so ein Kreissachbearbeiter und Staffelleiter? "Der Großteil meiner Arbeit geht für die Vorbereitung und Nachbereitung einer Fußballsaison drauf. Somit bin ich hauptverantwortlich für die Erstellung des Spielplans, überwache den Spielbetrieb und tätige auch Verlegungen von Spielen."
Als zuständiger Staffelleiter der A- und B-Ligen ist der gebürtige Bengeler auch für die Korrespondenz mit der Koblenzer Verbandsgeschäftsstelle verantwortlich. "Dort finde ich bei Problemen und Anfragen ein offenes Ohr, arbeite aber auch mit den Staffelleitern der C-Ligen und mit den Jugendstaffelleitern eng zusammen."
Mit dem Fußball verbunden


Vinzenz Klein hat in seiner Jugend im Alftal Fußball gespielt, besitzt aber eine gültige Trainerlizenz für das Turnen. Klein, der verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat, sieht sich als Quereinsteiger im Fußballfunktionärsbereich. "Früher habe ich im Jugendbereich 15 Jahre lang in Zeltingen und Bernkastel erfolgreiche Jugendarbeit betrieben, war als B-Jugendtrainer sogar Meister in der Bezirksliga und habe mit diesen Jungs immer überkreislich gespielt", verrät Klein, der zunächst als Jugendstaffelleiter und nach dem Rücktritt von Kreischef Hermann Heil zum Kreissachbearbeiter berufen worden ist. "Ich wollte im Fußball weitermachen, und so bin ich nun schon seit sieben Jahren in diesen Funktionen tätig."
Der Industriefachwirt, der jahrzehntelang im eigenen Betrieb tätig war und jetzt das Geschäftsfeld seiner Frau überließ, besaß in seiner Funktion als Vorstandsmitglied vom TuS Bengel umfangreiche Vorkenntnisse und gesteht, dass es Spaß macht, neue Herausforderungen anzunehmen.
Weil er dieses Ehrenamt vorbildlich ausübt, steht der 60-Jährige beim im Juni in Dreis stattfindenden Kreistag wieder zur Verfügung.
"Im Fußball gibt es keinen Stillstand und man wird mit viel Neuem konfrontiert. Die Arbeit mit den Menschen macht mir Spaß und auch so ist man zufrieden, wenn eine Saison mal wieder gut funtkioniert hat und sich dann schon auf die nächste freut", sagt der Funktionär, der vor allem die Vereine mit einbezieht.
Klare Vorgaben vom FVR


"Die Vereine kommen auf uns zu, und wir versuchen, im Rahmen der Regularien auch zu helfen. In erster Linie setzen wir die Richtlinien des FV-Rheinland um und haben klare Vorgaben. Es hilft in der heutigen Zeit nichts, wenn man in alter Gutsherrenart Entscheidungen fällt, sondern wir wollen mit den Vereinen zu einer Lösung kommen."