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Michael Häb, Trainer des A-Ligisten SV Neunkirchen-Steinborn

Michael Häb, Trainer des A-Ligisten SV Neunkirchen-Steinborn

Herr Häb, welches Zwischenfazit können Sie nach elf Spieltagen für Ihre Mannschaft ziehen?Michael Häb:Insgesamt sind wir noch zu unbeständig und hätten fünf Punkte oder mehr auf dem Konto haben können.

Zweimal spielen wir richtig guten Fußball, um dann eine Woche später unerklärlicherweise grottenschlecht zu sein. Wir erarbeiten uns auch in jedem Spiel viele Chancen, tun uns aber mit der Effizienz schwer. Hier fehlt bei den jungen Spielern oft die Erfahrung. Wir kassieren im Defensivbereich oft vermeidbare Gegentore.

Wie sieht die Personallage gegenwärtig aus?
Häb: Eigentlich nicht so rosig. Johannes Drockur fällt mit Kreuzbandriss aus. Auch unser großes Talent Marco Sungen liegt mit der gleichen Verletzung flach. Simon Gurski laboriert mit Achillessehnenproblemen. Jetzt hat sich zu allem Überfluss auch noch Kapitän Fabian Emmerichs ein Band gerissen. Das sind alles Leistungsträger, die schwer zu ersetzen sind. Des Weiteren ist Dennis Kauth, wenn er nicht spielt, für uns unersetzbar. Wenn er fehlt, klappt kaum etwas. Er macht die entscheidenden Tore.

Welche Vorgaben gelten für die nächsten beiden Spiele?
Häb: Wir spielen jetzt zu Hause gegen Fließem und müssen anschließend nach Badem. Das sind alles Sechs-Punkte-Spiele, deren Ausgang wichtig ist für den weiteren Saisonverlauf. Hier müssen wir zwingend vier Punkte holen, wenn nicht sogar beide Spiele gewinnen. Denn wir wollen bis zur Winterpause einen kleinen Abstand zwischen uns und den Abstiegsrängen legen. Die Fragen an Michael Häb stellte TV-Mitarbeiter Lutz Schinköth