Nach dem Pokalduell: Wichtige Liga-Aufgaben für Trier und Konz

Nach dem Pokalduell: Wichtige Liga-Aufgaben für Trier und Konz

Für den SV Konz war es ein schönes Fest, für Eintracht Trier eine Pflichtaufgabe: Nach dem 6:0-Erfolg des Regionalligisten in der dritten Runde des Fußball-Rheinlandpokals warten auf beide Teams wichtige Partien im Liga-Alltag. Trier trifft auf den SSV Ulm (Sonntag, 14 Uhr, Moselstadion).

Trier/Konz. "Die Mannschaft hat sich kein Bein ausgerissen, aber die Partie ohne Probleme zu Ende gespielt." Das Pokal-Fazit von Eintracht-Trainer Roland Seitz fiel nüchtern aus. Beim 6:0-Sieg gegen den Bezirksligisten SV Konz sah er bemühte Youngster (Burak Sözen, Erik Michels, Narciso Lubasa), aber auch eine große Enttäuschung. Schon zur Pause nahm der Oberpfälzer den schwachen Routinier Markus Fuchs vom Feld. "Er trainiert teilweise richtig gut, setzt das aber in den Spielen nicht so um", sagte Seitz, der mit seinem Team im Pokal-Achtelfinale nun beim SV Krettnach antritt (Termin noch offen).
Gegen Konz schonte der 48-Jährige mit Blick auf das Regionalliga-Spiel am Sonntag gegen den SSV Ulm einige Stammkräfte. Fragezeichen stehen dennoch hinter den Einsätzen von Chhunly Pagenburg, Steven Lewerenz und Baldo di Gregorio.
Trotz Regens waren 700 Zuschauer zum Pokalspiel ins Saar-Mosel-Stadion gekommen. Der SV Konz schlug sich wacker, kassierte am Ende aber drei Tore binnen neun Minuten. "Es ist ein bisschen schade, dass wir die Vorgaben nicht ganz eingehalten haben. Wir wollten ein Tor machen und hatten auch zwei gute Gelegenheiten", sagte Trainer Patrick Zöllner. Die beste Chance vergab Peter Maasem, als er vor SVE-Torwart Andreas Lengsfeld auftauchte. "Da war ich ein bißchen zu nervös", sagte der Kapitän, der den Ball neben das Tor setzte.
Am Sonntag, 14.30 Uhr, geht es für Konz im Heimspiel gegen die SG Oberweis um wichtige Bezirksliga-Punkte. Zöllner nimmt seine Spieler in die Pflicht: "Ich hoffe, dass sich alle so vorbereiten, dass wir auch gegen Oberweis eine gute Partie machen." bl