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Rheinlandliga: Aufstand der Außenseiter

Rheinlandliga: Aufstand der Außenseiter

Der ziemlich spannungsarmen Saison 2010/11, in der es tabellarisch schon früh und in den Köpfen der Gegner von Saisonbeginn an nur darum ging, wer den wertlosen Titel Vizemeister erringt, folgt nun eine Spielzeit, die offenbart, dass jeder jeden schlagen kann. Demzufolge ist keine Langeweile programmiert.

Zwar gab es bisher nur drei verschiedene Tabellenführer - mit einer Ausnahme wechselten sich Mehring und Rot-Weiß Koblenz ab -, aber an der Spitze geht es genauso eng zu wie im Tabellenkeller im Gerangel um die Abstiegsplätze drei und vier. Fünf Vereine müssen nach mehr als einem Drittel der Saison als potenzielle Kandidaten für den Titel angesehen werden. Und wer weiß, wer sich noch dazu gesellt, wenn die Karten nach der Winterpause neu gemischt werden. Ein Blick in die Tabelle offenbart noch etwas Überraschendes: Obwohl Morbach zwischenzeitlich eine Durststrecke mit nur einem Sieg aus sieben Spielen überwinden musste, stellen die Hunsrücker mit nur zwölf Gegentreffern die beste Abwehr der Liga.