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A-Liga und Kreispokal
Formstarke Föhrener im Kommen

Der SV Föhren jubelt: Zuletzt wieder ein gewohntes Bild.
Der SV Föhren jubelt: Zuletzt wieder ein gewohntes Bild. FOTO: Sebastian J. Schwarz
Föhren. A-Ligist mit Erfolgen in der Meisterschaft und im Kreispokal – Halbfinals am 18. April.

Große Freude am Fuße des Meulenwaldes: Der SV Föhren befindet sich in der Kreispokalrunde der letzten Vier – und gastiert am Mittwoch, 18. April, 19.30 Uhr, beim B-Ligisten SV Tawern. Das andere Halbfinale bestreiten zur gleichen Zeit die DJK Pluwig/Gusterath und der SV Sirzenich. Der in der Liga sehr holprig gestartete ehemalige Bezirksligist hat sich in den letzten Wochen stabilisiert und scheint auf dem Weg zu alter Stärke zu sein – zuletzt gab es am Donnerstag ein 3:0 bei der SG Detzem/Pölich-Schleich. Trainer Andreas Schneider lässt durchblicken: „Die Mannschaft hat  eine positive Entwicklung vollzogen und gute Ergebnisse eingefahren. Der Einzug ins Pokalhalbfinale ist der Lohn für die guten Leistungen in Training und Wettkampf.“

Der SVF brauchte im Pokalduell mit Tarforst II eine Halbzeit, um sich gegen starke Gäste, die eine Woche zuvor in der Liga Tabellenführer Schillingen beim 1:1 einen Punkt abgetrotzt hatten, durchzusetzen. Christopher Meyer legte für die Höhenkicker im ersten Abschnitt vor, ehe Peter Thielmann den Ausgleich markierte. „Nach dem 1:1 haben wir den Schalter umgelegt und das Spiel dominiert. Die Schlüsselszene war, als Torwart Florian Frein einen tollen Freistoß von Dominik Lay aus dem Winkel holte“, berichtet Schneider. Den Rest besorgten Felix Angel und Thomas Wagner, der einen Elfmeter nach Foul an Simon Monzel zum 4:1 ins Netz drückte.

„Es war ein ansprechendes und auch spielerisch gutes Pokalmatch. Mit dem SV Tawern erwartet uns jetzt ein gefühlter A-Ligist, der eine gute Mentalität und schnelle Stürmer hat. Das wird eine sehr schwere Aufgabe, doch wir wollen jetzt unbedingt auch mal ins Endspiel“, frohlockt Schneider, dessen Team im Vorjahr schon in Runde eins die Segel hatte streichen müssen. Auch in der Liga will der A-Liga-Vierte des Vorjahres noch ein, zwei Plätze gutmachen, wie der Coach durchblicken lässt.