SV Langsur düpiert Reserve des FSV Tarforst

SV Langsur düpiert Reserve des FSV Tarforst

Die Schmach von Langsur brannte den Spielern des FSV Tarforst II noch lange auf der Seele. Mit 7:0 überfuhr die Kluge-Elf den ambitionierten Verein aus dem Höhenstadtteil. Nun sind die Wunden geleckt und die Analysen vollzogen.

Langsur/Trier. "Wir machten ein Spiel, welches nicht jeden Tag gelingt. Während bei Tarforst gar nichts zusammenlief, spielten wir aus einem Guss, hatten jedoch nach zwei Minuten großes Glück, nicht in Rückstand zu geraten und standen nach zehn Minuten als der sichere Sieger da", sagt Langsurs Trainer Achim Kluge nach dem Gala-Auftritt seiner Elf. "Es hat alles gepasst. Wir haben früh attackiert, früh zugemacht und die Tore sehr früh erzielt."
Rabenschwarzer Tag


Der FSV hatte an diesem Sonntag sicherlich einen rabenschwarzen Tag erwischt. Zuerst ließ Fariz Drekovic die zwingende Führung aus, als er allein auf Langsurs Schlussmann zulief, den Ball aber nach 45 Sekunden Spielzeit nicht im Kasten unterbrachte. "Praktisch im Gegenzug schossen wir nach einer Rückgabe zum Torwart den nächsten Bock, als ein Langsurer dazwischensprintet, sich den Ball schnappt und den Torhüter ausspielend zum 0:1 einschob. Das war ein Schock für uns. Nach zehn Minuten stand es bereits 0:3 - das haben wir nicht verkraftet", blickte FSV-Trainer Aime Kinss gedemütigt zurück. Langsurs Trainer bescheinigte dem Gegner sogar ein gefälliges Mittelfeldspiel, sprach aber auch klar die Option an, dass es auch ein zweistelliges Resultat hätte werden können. Eine tragende Rolle spielte dabei Markus Klein, welcher nicht nur wegen seiner drei Tore zum Matchwinner ernannt wurde. "Markus war der überragende Spieler an diesem Tag. Er ist mit Sicherheit einer der besten Spieler der Liga, hat eine enge Ballführung, ist schnell und technisch gut. Er entscheidet Spiele im Alleingang", sagt sein Trainer über den Langsurer Torjäger. Für Achim Kluge sind solche Spielausgänge indes keineswegs Standard. "Solche hohen Resultate stellen eher die Ausnahme dar, doch es gibt sie immer wieder. In diesem Jahr werden sieben, acht Mannschaften oben mitspielen - das Leistungsgefälle ist nicht so gravierend, wie es das 7:0 aus diesem einen Spiel vermuten lässt." Auch für Aime Kinss soll es die Ausnahme gewesen sein: "Wir werden das Spiel analysieren, die Fehler konkret ansprechen und uns direkt wieder neu auf unsere nächsten Aufgaben konzentrieren." L.S.

Mehr von Volksfreund