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Talent Henrik Schömann hört in Salmrohr auf

Salmrohr : Talent Henrik Schömann hört in Salmrohr auf

Unabhängig davon, ob und wann in dieser Saison nach der coronabedingten Unterbrechung noch weitergespielt werden kann, basteln sie beim Fußball-Oberligisten FSV Salmrohr am Kader für die neue Spielzeit.

Den Weg, vor allem auf junge Kräfte aus der näheren Umgebung zu setzen, wolle man konsequent weitergehen, betont Karl-Heinz Kieren, der Sportliche Leiter und zweite Vorsitzende des FSV. Auf ein Talent können sie aber ab Sommer nicht mehr zählen: Der zu dieser Saison aus der A-Jugend des JFV Wittlicher Tal (dem auch die Salmrohrer angehören) aufgerückte Henrik Schömann hat Kieren mitgeteilt, dass er aus beruflichen Gründen kürzertreten muss und bald nicht mehr zur Verfügung steht. „Das ist sehr schade. Henrik kommt aus Dörbach und ist damit ein Salmtaler. Er hat seine Qualitäten als Innenverteidiger bereits angedeutet und hätte eine gute Perspektive bei uns gehabt“, sagt Kieren. Schömann kam bislang zu zwei Einsätzen in der Oberliga und durfte Anfang Oktober beim 4:2 im Rheinlandpokal gegen Bezirksligist SG Wittlich von Anfang an ran.

Auf einem guten Weg sei sein Sohn Tim, berichtet Kieren. Der 20-jährige Schlussmann hat seit Herbst 2019 (!) mit langwierigen Knieproblemen zu kämpfen. „Tim ist noch nicht ganz schmerzfrei, befindet sich aber schon im Aufbautraining. Jetzt müssen wir sehen, wie die Patellasehne reagiert“, sagt Vater Karl-Heinz.

Trainer Lars Schäfer über die aktuelle Saison hinaus an den Verein gebunden zu haben (TV berichtete), freut ihn sehr: „Lars ist nah am Team dran und spricht die Sprache der Spieler. Mit unserer Philosophie kann er sich voll identifizieren.“

Der 38-jährige Coach steht hinter der Richtung des FSV, vorwiegend auf junge Akteure zu setzen, hätte aber nur allzu gerne noch den einen oder anderen Routinier im Team. Gemeinsam mit Kieren sondiert er den Spielermarkt. Eines ist für den Salmrohrer Fußballchef aber klar: „Wenn jemand als Erstes fragt, wie viel er bei uns verdienen kann, ist das ein K.o.-Kriterium.“