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Titelzweikampf - und was nun?

Titelzweikampf - und was nun?

Auch im Spielkreis Eifel rollt nach dem XXL-Winter das runde Leder wieder. Die Kreisliga A macht es sowohl oben als auch im Tabellenkeller spannend. Während Berndorf und Wallenborn wohl den Titel unter sich ausmachen, entbrennt im Tiefgeschoss ein heißer Kampf um den Klassenverbleib.

Bitburg. Mit Riesenschritten marschieren die SG Berndorf und die SG Wallenborn vorneweg. Die auf dem geteilten dritten Platz rangierenden Clubs aus Daleiden und Lambertsberg haben bereits acht beziehungsweise zwölf Zähler Rückstand zum Führungsduo.
So zweifelt in der Eifel auch kaum noch einer am Durchmarsch der Landesligisten früherer Tage. Um das Thema Bezirksliga-Aufstieg neu zu befeuern, hat beispielsweise Wallenborn/Stadtfeld mit den Verpflichtungen von Nico Clausen und Andre Bischoff aus Ahbach zwei Ausnahmespieler geholt. Berndorf freut sich dagegen über die Genesung von Thomas Bell, der nach über einem dreiviertel Jahr Pause noch mal angreifen will.
Das Gipfeltreffen der beiden Leader steigt im Übrigen am 17. März. Bereits dort könnte eine Vorentscheidung fallen. Während das breite Mittelfeld des Klassements von Daleiden bis Schleid reicht, müssen sich gleich fünf Clubs mit dem Abstiegskampf ganz intensiv beschäftigen.
Watzerath ist ebenso noch nicht durch wie Neunkirchen, doch richtig prekär wird es für Nattenheim, Auw II und Lünebach werden. Weil mindestens ein Bezirksligist aus der Eifel absteigen wird, wird es sicherlich drei erwischen, die den Gang in die kreisliche Zweitklassigkeit gehen müssen.
Hauen und Stechen um Punkte



Da sich bei allen drei Vereinen auch in der Winterpause in Sachen Neuzugängen nichts getan hat, wird der sportliche Überlebenskampf ein Hauen und Stechen um die begehrten Punkte werden.
Bevor es am 17. März also zum Liga-Kracher zwischen Berndorf und Wallenborn kommt, werden sich beide Teams am kommenden Wochenende mit unterschiedlichen Aufgaben befassen müssen. Berndorf hat dabei die weitaus leichtere Aufgabe gegen Kellerkind Nattenheim zu lösen, während die Elf von Günter Mehles in Lambertsberg sicherlich hundert Prozent geben muss, um zu den Siegpunkten zu kommen. L.S.