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Über die Auf- und Abstiegsregelung

Über die Auf- und Abstiegsregelung

Die Tatsache, dass Anfang Juni, also schon drei Wochen nach Beendigung der Saison, in den Kreisklassen und der Bezirksliga noch immer keine endgültige Klarheit über die Auf- und Abstiegsregelung herrscht, ist für uns ein unhaltbarer Zustand.Wir als Vereine müssen sowohl personell als auch wirtschaftlich für die kommende Saison planen.

Deshalb ist eine verbindliche Festlegung der Spielklasse von höchster Priorität. Nur durch Zeitungsmeldungen haben wir erfahren, dass die Abstiegsregelung in der Bezirksliga West - zu der wir als Tabellendrittletzter noch gehören - durch Sonderereignisse noch einige Zeit offen ist. Diese Regelung ist unseren Erachtens nach dringend reformbedürftig. Schon vor der Saison sollte geklärt sein, wie viele Mannschaften auf- beziehungsweise absteigen. Eventuelle Sonderereignisse, wie zum Beispiel der Zwangsabstieg von Wirges II, sollte mit einer Aufstockung/Reduzierung der betreffenden Ligen geregelt werden. Es wäre wünchenswert, wenn der letzte Spieltag für alle Ligen am gleichen Wochenende stattfinden würde. Der Fußballverband sollte derart unzumutbare "Hängepartien" künftig ausschließen. Für die kommenden Jahre wünschen sich die Vereine eine klare und faire Lösung.

Harald Becker ist Abteilungsleiter beim SV Glück Auf Thomm

In unserer Kolumne "Jetzt rede ich!" kommentieren Spieler, Trainer und Funktionäre das aktuelle Geschehen rund um die Fußball-Kreisliga.