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Von der Mosel an die Pader: Meha wechselt in die Zweite Liga

Von der Mosel an die Pader: Meha wechselt in die Zweite Liga

Nachdem Paderborns neuer Trainer Roger Schmidt im TV bereits seine große Wertschätzung für Alban Meha kundgetan hatte, wurden nun Nägel mit Köpfen gemacht. Das Mittelfeld-Ass von Fußball-Regionalligist Eintracht Trier hat beim Zweitligisten aus Ostwestfalen einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Die Eintracht verliert damit wie erwartet einen begnadeten Offensivspieler.
"Ich freue mich sehr. Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt, dass es mit einem Engagement in der Zweiten Liga klappt", sagte Meha gestern zum TV. Nach Aussage seines Beraters Dirk Lips hat sich der SC Paderborn unter den Interessenten am intensivsten um den Kosovaren bemüht. Trainer Schmidt hatte am Samstag am Rande des Trierer Heimspiels gegen die SV Elversberg Meha verbal kräftig applaudiert.
Gestern hat der SC Paderborn zudem die Verpflichtung von Mehmet Kara (Preußen Münster) bekanntgegeben. Meha und er sind zwei Typen, die häufiger auf der linken Seite wirbeln. Macht die Doppel-Verpflichtung Sinn? Schmidt bejaht die Frage: "Beide können über links, rechts oder durch die Mitte kommen."
Meha war im Sommer 2010 vom SSV Reutlingen zu Eintracht Trier gekommen, nachdem sich ein angepeilter Wechsel in die Dritte Liga zerschlagen hatte. Der Kosovare erzielte in 31 Regionalliga-Partien für den SVE 14 Tore - darunter sieben direkt verwandelte Freistöße.
Der 25-Jährige glänzt offensiv, in der Defensivarbeit wird er zulegen müssen. Das bestätigt Schmidt. Das weiß auch der Spieler. Meha bekennt: "Läuferisch und kämpferisch muss ich stärker werden." bl