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Wichtiger Dreier für Salmrohr

Wichtiger Dreier für Salmrohr

Salmrohrer Heimspiele lohnen immer einen Besuch. Das liegt aber nicht nur an der drittbesten Offensive der Liga, sondern auch an der drittschwächsten Abwehr. Auch beim 4:2 (2:0) über den starken Aufsteiger Arminia Ludwigshafen war jede Minute der Partie das Eintrittsgeld wert.

Salmrohr. Das Spiel war schon mehr als eine Stunde alt, da stellte sich für die Anhänger der Salmtaler nicht mehr die Frage nach dem Sieger, sondern nur noch nach der Höhe des Erfolgs. Innerhalb von 40 Sekunden war das allerdings anders. Da hatte der gerade erst eingewechselte Kevin Schlawjinski mit seinen beiden ersten Ballkontakten aus Sicht der Ludwigshafener auf 2:3 verkürzt. Zunächst mit einem Flachschuss aus 18 Metern, dann mit einem Kopfball. Danach war es erst einmal vorbei mit der Souveränität der Salmtaler. Die Arminia war vor allem über die linke Seite durch Mario Cuc gefährlich.
Gaugler hatte zuvor nach einer schönen Kombination über Toppmöller und Makiadi das 1:0 erzielt. Wenig später machte Dino Toppmöller nach Makiadi-Flanke seinen fünften Saisontreffer.
Nach dem Wechsel kam Pascal Meschak für Tobias Baier und erhöhte nach einer Kombination über Alexander Adrian und Makiadi auf 3:0. Nach dem 3:2 ging es hin und her. Toppmöller scheiterte mit einem Heber, Gaugler verzog knapp, und das komplette Salmrohrer Team wehrte einen indirekten Freistoß aus 14 Metern ab. Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit. Tim Köhler verwandelte ein Zuspiel von Philipp Mies aus spitzem Winkel zum 4:2.
Trainer Robert Jung hatte ein gerechtes und wichtiges Ergebnis registriert: "Wir haben in den nächsten Wochen schwere Aufgaben. Die drei Punkte haben uns Luft nach unten verschafft." wir
FSV Salmrohr: Kieren - Förg, Kühne, Hohns, Fischer - Schraps - Adrian, Gaugler (85. Mies) - Makiadi (86. Köhler), Baier (46. Meschak) - Toppmöller.
Tore: 1:0 (15.) Gaugler, 2:0 (19.) Toppmöller, 3:0 (52.) Meschak, 3:1, 3:2 (66./67.) Schlawjinski, 4:2 (90.+3) Köhler
SR: Meisberger (Schmelz) - Zuschauer: 220