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Zimmer macht den Unterschied

Zimmer macht den Unterschied

In Niederstadtfeld blieb die Überraschung aus: In einem schwachen A-Liga-Spiel bezwang der Tabellenzweite, SG Wallenborn, die in diesem Jahr bis dato noch ungeschlagenen Dauner mit 2:0.

Niederstadtfeld. Die Sprudelstädter kamen mit der Empfehlung von vier Spielen ohne Niederlage und dem leisen Hoffnungsschimmer ins benachbarte Niederstadtfeld, um nicht nur den Rivalen im Titelkampf zu ärgern, sondern den Abstand zum rettenden Ufer und somit zum unteren Mittelfeld zu verringern. Doch diese Hoffnung war nur von kurzer Dauer. Denn einen langen und punktgenauen Ball von Nico Pfeiffer erwischte Torjäger Sebastian Zimmer mit dem Außenrist aus vollem Lauf und bestrafte mit einem herrlichem Heber über Gästekeeper Rüdiger Borns hinweg eine Nachlässigkeit im Mittelfeld mit dem frühen 1:0. Auf dem staubigen Hartplatz gab es sowieso keinen Schönheitspreis zu gewinnen - Kampf- und Laufbereitschaft standen auf beiden Seiten hoch im Kurs. Nach 20 ereignislosen Minuten fischte der Gästekeeper Borns einen Zimmer-Schuss aus dem Eck. Die Gäste standen tief und kamen nur zögerlich zu Konterzügen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurden diese aktiver und kamen durch Sascha Djatschenko und Niklas Wißkirchen zu gelegentlichen Möglichkeiten, doch der letzte Pass fehlte.Die Spielentscheidung fiel vier Minuten vorm Pausenpfiff, als erneut Pfeiffer als Vorbereiter fungierte, als er Zimmer auf die Reise schickte und dieser mit seinem 24. Saisontreffer ohne Druck verwandelte - 2:0 (41.). Andy May traf kurz vorm Kabinengang die Lattenunterkante.Im zweiten Durchgang ergab sich ein ähnliches Bild: Wallenborn war am Drücker, und Daun spielte gelegentliche Konter nicht konsequent zu Ende. So blieb es eine Partie mit wenig spielerischem Zuschnitt und ohne hohes Tempo. Chancen ergaben sich nur, wenn Zimmer vorm Dauner Gehäuse auftauchte oder die TuS-Abwehr wieder einen "Bock" schoss.Sebastian Zimmer, Torschützenkönig der A-Liga, machte an diesem Tag den Unterschied, denn nach einem Solo über den halben Platz hämmerte er das Leder an den Pfosten. Die Elf von Mark Kuczinski gab sich, so lange es nur 0:2 stand, nicht auf, suchte ihre Chance, doch mehr als ein Distanzschuss von Lirim Kramer, der sein Ziel deutlich verfehlte, sprang dabei nicht heraus. Zu harmlos und ohne die nötige Fortune war der Tabellenletzte nicht in der Lage, dem Spiel noch eine Wende zu geben. SG Wallenborn: Becker - Hunz (75. Irmen), Zens, Zunk (14. May), Heyn - Tombers, Haak, Pfeiffer (65. Heser), Strunk - Wlodarek, Zimmer.TuS Daun: Borns - Blass, Schneider, Kramer, Janzen - Rasskasow, Djatschenko, Osiewacz, Simon - Kurtisi (46. Semejak), Wißkirchen.Tore: 1:0 (6.) Zimmer, 2:0 (41.) Zimmer SR: Hoffmann (Rittersdorf), ZS: 120.