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Zwei Teams der Stunde im direkten Duell

Zwei Teams der Stunde im direkten Duell

Nach zuletzt sechs Siegen in Folge klopft die SG Wallenborn wieder am Tor zur Bezirksliga. Auf zwei Punkte ist der Rückstand auf den Platz an der Sonne mittlerweile geschrumpft. Der TuS Daun hingegen sitzt im Tabellenkeller, hat jedoch einen guten Lauf.

Wallenborn. Ein Markenzeichen großer Mannschaften ist es schon immer gewesen, in der entscheidenden Saisonphase auf den Punkt in Top-Form sein zu können. Nach einem Durchhänger im Herbst 2011 hat sich die Wallenborn-Elf des Trainer-Duos Günter Mehles und Stefan Zimmer mittlerweile zum schärfsten Verfolger von Spitzenreiter Bettingen entwickelt. Nach sechs Siegen am Stück ist Bettingen in Reichweite und das Wallenborner Selbstvertrauen groß. "Natürlich wollen wir Bettingen noch abfangen", sagt Coach Zimmer. "Es war auch von Beginn an unser Ziel, um den direkten Wiederaufstieg mitzuspielen." Am heutigen Ostersamstag erwartet die SG Wallenborn um 18 Uhr das Sensationsteam der laufenden Rückrunde, den ehemals abgeschlagenen TuS Daun.
Durch tolle Ergebnisse zuletzt haben sich die Dauner aber wieder herangekämpft und die rote Laterne an die SG Badem II abgegeben. Neben den Siegen gegen Rommersheim und Stadtkyll II (jeweils 2:0) ließen die Dauner inbesondere durch zwei Remis gegen die Spitzenteams aus Bettingen (1:1) und Nusbaum (0:0) aufhorchen. "Wir wissen, dass wir gegen einen Gegner spielen, der stärker ist, als es sein Tabellenstand aussagt", so Wallenborn-Coach Zimmer, der unter der Woche das Training alleine leitete. "Ich bin sicher, unsere Mannschaft kann die Bedeutung dieser Begegnung richtig einschätzen." Hilfreich hierbei ist sicherlich die gesammelte Erfahrung aus der Bezirksliga, insbesondere aus dem bitteren Abstiegsjahr. "Da haben wir viel dazu gelernt", weiß Zimmer, der den Verein auf einem guten Weg zurück in den überregionalen Fußball sieht. "Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Derzeit vielleicht noch etwas zu jung und unerfahren, aber mit einer großen Zukunft." mab