Zwei Vereine in der Winterstarre

Zwei Vereine in der Winterstarre

Der SV Konz und Neu-Trainer Stefan Dawen haben den Auftakt im Jahr 2013 nicht gerade optimal gestaltet. Während sich der SV Föhren mit dem Remis anfreundete, haderte Konz mit der Chancenverwertung.

Konz. Wohl dem, der einen Kunstrasen besitzt: Dem winterlichen Treiben in der Liga kam der SV Konz entgegen und meldete frühzeitig klar Schiff für das Punktspiel gegen den SV Föhren. Während Konz-Coach Stefan Dawen in seiner Premiere auf alle Akteure zurückgreifen konnte, musste sich sein Pendant Christian Esch mit einer langen Verletztenliste herumplagen. Der Gast aus Föhren kam gut ins Spiel und bestimmte die Anfangsviertelstunde, doch zwei herausgespielte Torchancen (7./12.) blieben ergebnislos. "Wenn wir diese Situationen zügiger ausspielen, bekommen wir bessere Chancen", sagte Föhrens Coach Christian Esch. Erst jetzt erwachte der SVK langsam aus der Winterstarre: Mit einem Freistoß von Jan Wrobel läutete Konz die Offensivbemühungen ein (19.). Die beste Chance zur Führung hatte Konz zugleich auf dem Fuß: Eine maßgeschneiderte Flanke von Michel Kupper-Stöß vergab Stefan Becker freistehend (20.). Nur kurze Zeit später sprang ein Freistoß von Konz-Rückkehrer und Co-Trainer Christian Mai an den linken Außenpfosten (22.). Doch damit nicht genug: Merlin Weis semmelte eine Flanke von Stefan Becker per Kopf erneut an den Pfosten (26.). Glück für Föhrens Thomas Wagner, als dieser nach einem Gerangel im Mittelfeld nur die Gelbe Karte vom umsichtigen Referee sah (37.). Kurz vor dem Seitenwechsel prallte Föhrens Schlussmann Stockreiser so heftig mit seinem Gegenspieler zusammen, dass Ersatzkeeper David Kees ab Beginn der zweiten Hälfte das Föhrener Tor hüten musste.
Konz knüpfte zunächst an die erste Hälfte an: Einen Pass von Comeback-Akteur Florian Hock konnte Kevin Vehres aus 30 Metern nur knapp am Tor vorbei lupfen (47.). Nach einer schönen Ballstafette vor dem Föhrener Strafraum erreichte Michel Kupper-Stöß keinen Anspielpartner im Zentrum (57.). In der Folgezeit baute Konz nicht mehr den nötigen Druck auf, während Föhren sich mit dem Remis immer mehr anfreundete. Christian Esch: "In Anbetracht meiner vielen Verletzten und auch aufgrund des Spielverlaufs kann ich heute absolut mit meiner Mannschaft zufrieden sein." Sein Gegenüber Stefan Dawen war enttäuscht: "Wegen des Spielverlaufs kann ich heute nicht zufrieden sein. Alleine im ersten Durchgang müssen wir ein bis zwei Tore machen."
SV Konz: Petry - Maasem, Mai, Schneider, Kupper-Stöß (72. Götze), Weis, Vehres, Becker A., Becker St., Hock, Wrobel
SV Föhren: Stockreiser (46. Kees) - Hayer, Wagner St., Heinz, Brettle, Enders (82. Weyer), Meyer, Lambrecht (72. Haubrich), Barthen, Schneider, Wagner Th.
ZS: 200 - SR: Michael Beck (Palzem) junk

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