Favorit mit Licht und Schatten

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Frauenhandball-WM: Frankreich rehabilitiert sich für Auftaktniederlage.

Trier Die lautstarke Unterstützung von den Rängen scheint die rumänische Mannschaft zu beflügeln. Der WM-Bronzemedaillengewinner von 2015 um die Welthandballerin Cristina Neagu ist mit zwei Erfolgen in die Vorrundengruppe A gestartet. Dem ungefährdeten 29:17-Sieg zum Auftakt gegen Paraguay folgte am Sonntag ein hartumkämpfter 31:28-Erfolg gegen Slowenien, das am Vortag mit einem 24:23-Coup gegen den Olympia-Zweiten Frankreich für eine kleine Sensation gesorgt hatte.
Frankreichs Coach Olivier Krumbholz war bedient, er führte die Niederlage seines Teams vor allem auf das aggressive und abschlussstarke Angriffsspiel der Sloweninnen zurück.
Im zweiten Gruppenspiel am Sonntagabend rehabilitierte sich Frankreich mit einem 26:19-Sieg gegen Angola, das damit mit zwei Niederlagen ins Turnier gestartet ist. Die Partie am späten Sonntagabend zwischen Paraguay und Spanien war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.
Am heutigen Montag ist spielfrei. Die Stadt Trier lädt die Vertreter der sechs Mannschaften sowie die Offiziellen vom Deutschen Handball-Bund sowie vom Weltverband zu einem Empfang in die Viehmarktthermen ein.
Am Dienstag stehen diese Begegnungen auf dem Programm: Slowenien - Angola (14 Uhr), Frankreich - Paraguay (18 Uhr) und Rumänien - Spanien (20.30 Uhr).
Insgesamt gibt es bei der WM vier Sechser-Gruppen. Pro Gruppe qualifizieren sich die jeweils vier besten Mannschaften für das Achtelfinale. Die Gruppenfünften und -sechsten spielen um die Plätze 17 bis 24.

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