Gegen WM-Frust: Handball-Frauen mit Kantersieg

Gegen WM-Frust: Handball-Frauen mit Kantersieg

Die deutschen Handball-Frauen haben sich nach dem Vorrunden- und Olympia-Aus in der Trostrunde der WM in Brasilien den Frust von der Seele gespielt.

In der ersten Partie um den Presidents Cup deklassierte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Sao Paulo Kasachstan mit 37:14 (15:6). Damit spielt das Team von Bundestrainer Heine Jensen am Montag gegen Tunesien um den 17. Platz. Die Afrikanerinnen gewannen das Spiel gegen Uruguay mit 34:17 (14:10). Gleich im Anschluss an das Platzierungsspiel tritt die deutsche Mannschaft die Heimreise an.

Vor nur rund 100 Zuschauern war Nadja Nadgornaja (6/2) beste Torschützin. Die deutsche Mannschaft hatte am Samstag mit dem 22:25 gegen Afrikameister Angola die dritte Niederlage im fünften und letzten Vorrundenspiel kassiert und war kläglich am Ziel Achtelfinale gescheitert.

Bei der Premiere gegen Kasachstan gab sich der EM-13. im Gegensatz zu den vorherigen Spielen treffsicher. Natalie Augsburg sorgte in der 17. Minute mit ihrem vierten Treffer für die 8:1-Führung, die Spielführerin Isabell Klein beim 13:3 (25.) erstmals auf zehn Tore ausbaute. Nach dem 15:6 zur Pause setzte das DHB-Team die Torejagd in der zweiten Halbzeit fort und war in der 45. Minute mit 25:8 uneinholbar enteilt.