Handball: DHC Rheinland fehlen 200 000 Euro

Dormagen (dpa) · Dem finanzschwachen Handball-Bundesligisten DHC Rheinland fehlen kurzfristig 200 000 Euro, um den Spielbetrieb bis zum Saisonende zu sichern. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Andres mit.

Der Verein aus Dormagen hatte am 8. Februar beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenzantrag gestellt. Andres betonte, dass der Club „dringend“ auf weitere Sponsorengelder angewiesen sei. Die Fans des DHC Rheinland spendeten bis Montagnachmittag mehr als 12 000 Euro. Doch das ist angesichts der bedrohlichen Lage nicht genug.

„Damit auch in Zukunft Profihandball in Dormagen gespielt werden kann, benötigen wir die engagierte Unterstützung von Unternehmen, die den Spielbetrieb des DHC Rheinland bis zum Saisonende und darüber hinaus wirtschaftlich mittragen“, teilte Andres mit. Gemeinsam mit DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven sucht Andres aktuell nach neuen Geldgebern. Andres erläuterte zudem, dass „zum jetzigen Zeitpunkt“ der Spielbetrieb bis zu den beiden ersten April-Begegnungen des Tabellenletzten gesichert sei.

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