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Handball: Handball-Rheinlandliga: Irmenach klopft oben an

Handball : Handball-Rheinlandliga: Irmenach klopft oben an

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – HSV Rhein-Nette 30:25 (14:12)

Gelungener Start ins neue Jahr: Die HSG Irmenach/K/H gewann das Spitzenspiel gegen den HSV Rhein-Nette und greift somit ins Rennen um die Meisterschaft in der Handball-Rheinlandliga der Männer ein. Mit dem siebten Sieg in Folge setzte das Team von Trainer Mirza Cehajic seine Aufholjagd fort und stößt auf Platz zwei der Tabelle vor.

Doch die Zufriedenheit von Cehajic hielt sich in Grenzen: „Die Jungs haben gut gekämpft, aber wir haben zu viele technische Fehler gemacht und dem Gegner immer wieder die Bälle zum Gegenstoß in die Hände gespielt. Es fehlte die Konzentration nach der Weihnachtspause. Selbstverständlich hat uns die Rote Karte gegen den Gästekeeper in die Karten gespielt. Unsere Deckung war ein ständiges Auf und Ab. Zunächst stand der Deckungsverband schlecht. Er stabilisierte sich dann, um in der Schlussphase nachlässiger zu werden. Wir haben jetzt zwei Wochen Pause und werden uns konzentriert auf die Partie gegen die Ruwertal-HSG vorbereiten“, sagte Cehajic.

Die Torschützen lagen bei Redaktionsschluss nicht vor.

DJK/MJC Trier – TV Welling 30:19 (12:8)

Ende November lagen die Trierer klar in Führung, als die Begegnung wegen Unbespielbarkeit der Halle abgebrochen wurde. Im Nachholspiel knüpfte das Team von Trainer Ralf Martin nun an die Leistung des damaligen Spiels an und setzten sich gegen Welling klar und verdient durch.

Die Anfangsphase verlief noch völlig ausgeglichen. Lange Zeit sah es nicht so aus, als könne das Martin-Team die Begegnung deutlich gewinnen. Erst nach dem 7:6 in der 19. Minute setzte sich der Gastgeber auf 9:6 (24.) ab. Auch die zwischenzeitliche Auszeit des Gegners hielt die MJC nicht auf, beim 12:8 gelang die deutliche Pausenführung.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste, die sich bis auf 14:13 (40.) herankämpften. Doch die Mannschaft von Trainer Ralf Martin setzte sich wieder auf 22:18 (51.) ab, ehe die Entscheidung fiel. Die Gastgeber ließen einen 7:0-Lauf bis zum 29:18 folgen.

„Es war ein faires Spiel, das wir letztlich deutlich gewinnen konnten. Allerdings war es spielerisch nicht ganz so gut wie die Leistung im abgebrochenen Spiel. Grundlage für den Erfolg war eine konsequente Deckung mit der wir die Gäste jederzeit im Griff hatten. Dazu konnten wir mit den gehaltenen Bällen von Andre Legenhausen und den von der Abwehr abgefangenen Bällen unser Gegenstoßspiel aufziehen. Unserem Angriffsspiel fehlte aber der Druck und die Variabilität“, bilanzierte Martin.

MJC: Buttlar und Legenhausen - Müller P. (2), Merten (2), Kinzig, Schwiderski (2), Zelzer (2), Sattler (1), Falk (2), Moecke (5), Müller M. (9), Schreiner, Krauß, Kellendonk (5) (R.S.)