Handball-WM in Trier Warten auf den 20.000 Besucher

Handball-WM in Trier : Warten auf den 20.000 Besucher

Dritter WM-Tag in Gruppe A: Rumänien und Frankreich im Achtelfinale, Slowenien und Spanien kurz davor - Wer als 20.000 Fan in der Arena gezählt wird, erhält ein handsigniertes Trikot der deutschen Nationalmannschaft und ein Fanpaket.

Drei von fünf Spieltagen der Frauen-Handball-Weltmeisterschaft sind in der Arena Trier absolviert – und schon stehen die ersten beiden Achtelfinal-Teilnehmer fest: Durch ihre Siege am Dienstag haben sich Rumänien und Frankreich bereits für die K.o.-Runde qualifiziert. Die Rumäninnen gewannen vor einer „Heim-Kulisse“ ihr drittes Spiel mit 19:17 gegen Spanien und sind das einzige weiter verlustpunktfreie Team in Trier. Frankreich setzte sich gegen Paraguay durch und hat mit vier Punkten ebenfalls das Weiterkommen sicher. Auch die beiden noch offenen Achtelfinal-Tickets sind eigentlich schon an Slowenien und Spanien (beide ebenfalls vier Punkte) vergeben – denn die weiter punktlosen Teams aus Angola und Paraguay haben nur noch mathematisch die Chance aufs Weiterkommen.

Rund 3000 Fans kamen am Dienstag zu den beiden Sessions – und somit hat sich vor dem spielfreien Mittwoch die Zahl der verkauften Tickets auf über 19.000 erhöht. Am Donnerstag, spätestens aber Freitag wird die Marke von 20.000 WM-Besuchern geknackt. Und für den 20.000 Zuschauer hat sich das Lokale Organisationskomitee etwas Besonderes einfallen lassen: er oder sie erhält ein von allen Spielerinnen signiertes Originaltrikot der deutschen Frauen-Handball-Nationalmannschaft sowie ein Arena-Fanpaket. 20.000 Fans bedeuten eine durchschnittliche Auslastung von 2000 Besuchern pro Session. „Das ist eine herausragende“, sagt Wolfgang Esser, LOK-Chef und Arena-Geschäftsführer: „Das zeigt, dass es genau die richtige Entscheidung war, sich als WM-Spielort zu bewerben.“

Am Dienstagabend stellten wieder Franzosen und Rumänen die größten Fangruppen, beim Mittagsspiel Slowenien – Angola waren es hunderte Kinder, die als Schulklassen oder mit ihren Sportvereinen zur WM gekommen waren. Die Sparkasse Trier hatte 500 Karten für die Mittagssessions erworben und an Kinder und Senioren verteilt. Während die Partie Frankreich – Paraguay nur bis zur Pause (14:10) spannend war, ehe der Olympiazweite durchstartete und danach nur noch drei Tore zuließ und 35:13 gewann, waren die beiden anderen Dienstagsspiele hochklassig und teilweise dramatisch. Bis zur 47. Minute und dem 24:23 war die Partie Slowenien – Angola völlig offen, dann brach der Afrikameister völlig ein und kassierte sechs Tore in Folge. Beim 30:23 war die Messe gelesen, am Ende hieß es 32:25.

Spiel Frankreich gegen Paraguay in der Arena Trier. Foto: Arena Trier/Jürgen Brech

Noch spannender ging es im letzten Spiel zu, als Rumänien vor allem von den erneut über 500 frenetischen Fans profitierte, die das Team nach vorne schrien. Spanien war bis zum Ende auf Augenhöhe, doch schließlich waren es die acht Treffer von Welthandballerin Cristina Neagu, die den Unterschied machten. Sie drehte eine 2:4-Rückstand im Alleingang in ein 9:6 für den WM-Dritten von

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