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HSG Hunsrück mit drei weiteren Neuzugängen

Oberliga Frauen : Netzwerk des neuen Trainers zahlt sich aus

Maike Regitz, Franzi Förster und Lisa Rollinger: HSG Hunsrück mit drei weiteren Neuzugängen.

(R.S.) Nachdem der neue Trainer Nils Ibach bereits Lia Römer für den Frauen-Handball-Oberligisten HSG Hunsrück verpflichten konnte, haben nun drei weitere Neuzgänge zugesagt. Die Sportvorstände der HSG, Alwin Reuter und Bernd Everding, sind sehr froh über die Aktivitäten des neuen Trainers: „Man merkt, dass Nils in der Handballszene super vernetzt ist und sofort mit seiner Kaderbildung begonnen hat. Das bringt uns in die Lage trotz der schmerzlichen Abgänge von vier Leistungsträgerinnen eine starke Mannschaft für die kommende Saison zu stellen, die sich mit Sicherheit einiges vornehmen wird.“

Maike Regitz ist 25 Jahre alt und Physiotherapeutin aus Kirn. Sie spielt seit ihrem 13. Lebensjahr beim TuS Kirn (Rheinhessenliga) und hatte schon lange auf dem Wunschzettel der HSG Hunsrück gestanden.

„Nachdem ich sie in den letzten zwei Jahren vergeblich versucht habe nach Mainz zu locken und auch meine Vorgänger bei der HSG bei Maike vergeblich anfragten, bin ich froh, dass sie den Schritt in die Oberliga gewagt hat. Sie wird sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine Verstärkung darstellen“, sagt Trainer Nils Ibach, der zuvor beim Drittligisten Mainz aktiv war.

Maike Regitz sagt zu ihrem Wechsel nach zwölf Jahren beim TuS Kirn: „Bei der HSG Hunsrück wird ein richtig schöner Handball gespielt. Die Mannschaft und der Verein sind mir schon immer durch die sympathische Art und den Teamzusammenhalt aufgefallen. Zudem glaube ich, das ich mich in der Oberliga spielerisch weiter entwickeln kann“, sagt Regitz.

Ebenfalls neu ist Franzi Förster, 18-jährige Abiturientin aus Kastellaun, die nach zwei Jahren im RPS -Jugend-Team von Budenheim zurück in den Hunsrück gefunden hat. „Die Mädels haben mich gut aufgenommen und ich hoffe, mich auf Rechtsaußen etablieren zu können“, sagt Förster. Zudem wechselt Linksaußen Lisa Rollinger von der HSG Wittlich quasi im Austausch mit Meike Frank in den Hunsrück. „Ich habe es als Ehre empfunden, als Nils mich gefragt hat, weil ich die Hunsrücker Mädels stets als verschworene Einheit erlebt habe“, meint Rolinger. „Lisa ist eine drittligaerfahrene Spielerin, die uns mit ihrer Erfahrung mehr Sicherheit in die Mannschaft bringt“, lobt Ibach.

Rolinger hat sowohl mit der MJC Trier als auch mit der TG Konz in der 3. Liga gespielt. Weil sie aus beruflichen Gründen diesen Aufwand nicht mehr betreiben konnte und wollte, kam die Anfrage aus dem Hunsrück gerade recht. „Ich glaube, die Möglichkeit zu haben, mehr Spielanteile zubekommen und auch selber mehr ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und will mein bestes zu den gesteckten Zielen beitragen“.

„Jetzt wird es Zeit, dass wir wieder trainieren können“, sagen Reuter und Everding: „Wir sind froh, dass wir den kleinen Mannschaftsumbruch, der vergangene Saison begann, sehr gut gestalten konnten.“