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HSG Wittlich will noch weiterspielen

3. Bundesliga : HSG Wittlich will weiterspielen

Keine Absteiger, eine Ligapokalrunde auf freiwilliger Basis und größere Staffeln in der kommenden Spielzeit 2021/22: Der Deutsche Handballbund segnet die Regelungen für den Spielbetrieb der 3. Ligen ab.

(BP) Nun kommt es auch offiziell vom Deutschen Handballbund (DHB): Aus den 3. Ligen der Männer und der Frauen wird es keine Absteiger geben, wer in die 2. Liga aufsteigen will, kann sich für eine Aufstiegsrunde anmelden. Alle übrigen Vereine haben die Möglichkeit, die Spielzeit mit einer Art Ligapokal zu beenden.

Bereits Mitte Januar hatten sich die Vereine in mehreren Videokonferenzen auf diese Regelungen geeinigt. Nun beschloss auch der DHB-Bundesrat, dies so umzusetzen.

Der Spielbetrieb war im November coronabedingt eingestellt worden, auch für die Frauen der HSG Wittlich, die in der Vorsaison als Erste der RPS-Oberliga in die 3. Liga aufgestiegen waren. Zwei Spiele hatte die Mannschaft von Thomas Feilen absolviert, ein Sieg über die zweite Mannschaft von Bayer Leverkusen und ein Remis gegen den 1. FC Köln standen zu Buche. Die Wittlicherinnen bleiben somit auch in der Spielzeit 2021/22 drittklassig, denn es wird keine Absteiger geben. „Wir haben Planungssicherheit“, hatte Axel Weinand, der Vorsitzende der HSG Wittlich, bereits im Januar gesagt. Das betonte nun auch DHB-Vorstand Benjamin Chatton: „Alle Vereine haben mit dem Beschluss des Bundesrates Klarheit über ihre Ligazugehörigkeit. Die Teilnahme an Aufstiegsrunden und alternativen Wettbewerben ist freiwillig. Vereine, die darauf verzichten, haben keinen Nachteil.“

Die HSG Wittlich will an diesem „alternativen Wettbewerb“, einer Art Ligapokal, aber auf jeden Fall teilnehmen. Die Staffeln sollen nach regionalen Gesichtspunkten zusammengestellt werden.  „Vielleicht dürfen wir im Mai oder Juni sogar schon wieder ein paar Zuschauer in die Halle lassen, dann könnten wir unseren Dauerkarteninhabern zumindest etwas bieten. Und generell ist es schön für unsere Spielerinnen, wieder auf dem Feld zu stehen“, sagt Weinand. Wie viele Staffeln es für diesen Ligapokal geben wird, und wer die HSG-Gegner sein werden, steht erst nach Meldeschluss fest. Gleiches gilt auch für die Zahl der Mannschaften, die kommendes Jahr in der 3. Liga spielen werden. Definitiv werden Mannschaften aus der Oberliga aufsteigen können – die RPS-Oberliga verfügt über einen garantierten Aufstiegsplatz.

Die HSG Hunsrück hat bereits angekündigt, sich für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga anzumelden (der TV berichtete).