Standortbestimmung schon am zweiten Spieltag? Derby Daun gegen Trierer Miezen mit Spannung erwartet - Hunsrück II fordert top gestartete Ruwertal HSG - Wittlich II mit Aufstellungssorgen bei Obere Nahe - Schweich muss Umschaltspiel verbessern

Trier · Hunsrück Reserve trifft auf top gestartete Ruwertal HSG

HSG Hunsrück II fordert das Überraschungsteam aus dem Ruwertal

HSG Hunsrück II fordert das Überraschungsteam aus dem Ruwertal

Foto: HSG Hunsrück

TuS Daun – DJK/MJC Trier (Samstag, 17.15 Uhr, Wehrbüschhalle)

Ausgangslage: Mit Spannung wird das Derby zwischen der Dauner Mannschaft und den Trierer Miezen erwartet. Dauns Coach Heinz Hammann konnte sich beim Auftaktspiel der Triererinnen ein Bild von Stärken und Schwächen machen, will aber nichts verraten. „Auf jeden Fall sehe ich beide Mannschaften auf dem gleichen Niveau und wir wollen natürlich im ersten Heimspiel punkten,“, sagt der Dauner Coach.

Personal: Den Gastgeberinnen fehlen mit Jana Clever und Naomi Aideyan aus beruflichen Gründen wichtige Spielerinnen. Dafür wird Torfrau Mona Zander wieder dabei sein. Auf Trierer Seite plagen sich einige Spielerinnen noch mit ihren Verletzung, doch Trainer Fabian Schreiner hofft, dass alle am Samstag dabei sein können.

Prognose: „Bedingt durch das Fehlen unserer Spielerinnen haben wir nur wenige Alternativen im Rückraum! So versuchen wir von Beginn an schnell nach vorne zu spielen und so über Tempogegenstöße erfolgreich sein. Für beide Teams ist das ein wichtiges Spiel für die Standortbestimmung“, glaubt Dauns Coach Heinz Hammann. „Für uns gilt, an die gute Abwehrleistung aus dem Auftaktspiel anzuknüpfen und wir müssen die richtige Einstellung zu diesem Spiel finden. Über den Gegenstoß und die zweite und dritte Welle wollen wir erfolgreich sein, um weniger ins Positionsspiel zu müssen. Doch die ersten Spiele der Saison will nicht über- oder unterbewerten. Die Saison ist noch sehr lang und beide Teams haben noch Zeit. Die Chancen in Daun sehe ich bei 50:50“, sagt Schreiner.

HSG Hunsrück II – HSG Mertesdorf/Ruwertal (Samstag, 18 Uhr, Schulsporthalle Sohren)

Ausgangslage: Der Saisonstart beider Teams ist gelungen! Während die Hunsrück Reserve den Aufsteiger aus Schweich in eigener Halle „in Schach“ hielt, fegte das Ruwertal Team mit einer fulminanten Abwehrleistung die Gäste aus der Oberen Nahe geradezu aus der Halle. „Das ist schon beeindruckend, wenn eine Mannschaft eine Halbzeit ohne jegliches Gegentor bleibt und deshalb sehe ich die Ruwertalerinnen in der Favoritenrolle“, meint HSG Coach Timo Stoffel. Doch die Aufgabe für das Team von Trainer Damian Malmedy in der Sohrener Sporthalle gegen die heimstarken Gastgeberinnen um ihren Trainer Timo Stoffel wird ungleich schwerer als die im Auftaktspiel! „Nach dem Auftaktspiel müsse wir alles wieder auf Null drehen, das war sicher noch keine Standortbestimmung. Im Heimspiel wehte ein anderer Wind als jetzt im Hunsrück

Personal: Auf der Gastgeberseite fallen Torfrau Celine Faller aus, dazu ist Anne Kalle verletzt und so ergänzen die Hunsrücker aus der A-Jugend. Torfrau Luisa Becker fehlt bei den Gästen aus privaten Gründen, einige Spielerinnen der Gäste sind erkältet.

Prognose: „Uns muss es gelingen, unsere Leistung auf die Platte zu bringen. Wir müssen die Fehler minimieren und vor allem die leichten Fehler ablegen. Aus einer stabilen Abwehr wollen wir mit viele Tempo nach vorne spielen und dabei die nötige Ballsicherheit haben“, fordert Stoffel. „Ich erwarte einen harten Kampf! Die Gäste haben mit Timo einen erfahrenen Trainer und einen grandiosen ehemaligen Spieler, der sich gegen uns etwas einfallen lassen wird. Können wir an unsere überragende Abwehrleistung der zweiten Hälfte anknüpfen, sind wir aber sicher in der Favoritenrolle.

HSG Obere Nahe – HSG Wittlich II (Samstag, 19.30 Uhr, Stadenhalle Tiefenstein)

Ausgangslage: Eine derbe Niederlage hatte die HSG Obere Nahe zu verkraften, die im Ruwertal ab der 28. Minute ohne eigenen Treffer blieben und sich am Ende mit einer 33:7 Klatsche auf den Nachhauseweg machen mussten. Wie hat die Mannschaft diese Niederlage weggesteckt? „Wir starten dann diese Woche auch in die Saison, nachdem wir das erste Spiel gegen Engers auf wegen Personalmangels verlegen mussten. Auf Grund einer unerklärlichen Häufung haben wir gerade sechs verletzungsbedingte längerfristige Ausfälle gleichzeitig, so dass niemand mehr fehlen darf, um überhaupt noch spielfähig zu sein. Training ist seit Wochen nur noch sehr eingeschränkt möglich“, klagt Wittlichs Trainer David Juncker.

Personal: „So ist es dann auch in Idar-Oberstein, es stehen nur sechs gesunde Feldspielerinnen zur Verfügung. Da unsere Dritte nahezu gleichzeitig spielt und aus der B Jugend nur eine schon ein Seniorenspielrecht hat, wird sich zeigen, wie voll oder leer unsere Bank sein wird“, orakelt der Wittlich Coach.

Prognose. „Wo wir leistungstechnisch stehen, kann ich absolut nicht einschätzen. Obere Nahe will nach dem Ergebnis in Mertesdorf sicher einiges besser machen und ich erwarte ein wirklich schweres Spiel für uns“, ahnt Juncker.

HSG Kastellaun/Simmern – HSC Schweich (Sonntag, 17 Uhr)

Ausgangslage: „Nach der Auftaktniederlage bei der HSG Hunsrück steht nun gegen die HSG Kastellaun/Simmern die nächste schwere Aufgabe im Hunsrück vor der Tür. Wir waren nicht unzufrieden mit der Leistung in unserem ersten Rheinlandliga Spiel, das uns auch klar gezeigt hat, woran wir noch arbeiten müssen“.

Personal: Personell stehen hinter einigen Spielerinnen wegen Schichtarbeit und Krankheit noch Fragezeichen! Betreut wird das Team am Wochenende von Trainer Dirk Schmidt und Petra Longen da Rosch selbst mit den Herren spielt

Prognose: „Vor allem in der Schnelligkeit und im Umschaltspiel müssen wir uns verbessern. Auch muss sich unsere Mannschaft an das körperliche Niveau der Rheinlandliga sowie im Angriff als auch in der Abwehr anpassen. Wir wollen das Spiel gegen den Favoriten aus Kastellaun so lange wie möglich offenhalten und versuchen, unser Spiel durchzuziehen“, so das HSC Trainer-Duo Hanni Rosch und Dirk Schmidt.