Handball Oberliga Männer Saisonvorbereitung Oberliga Aufsteiger HSG Wittlich in die Saisonvorbereitung gestartet

Wittlich · Wittlicher Männer wollen sich in Oberliga etablieren

 will mehr an der Seitenlinie als Trainer stehen, weniger als Spieler fungieren müssen - Nico Weber, HSG Wittlich

will mehr an der Seitenlinie als Trainer stehen, weniger als Spieler fungieren müssen - Nico Weber, HSG Wittlich

Foto: HSG Wittlich

HSG Wittlich in der Vorbereitung auf die neue Saison - Oberliga Aufsteiger HSG Wittlich ist mit Trainingslager gestartet.

Mit 35:7 Punkten beendete die HSG Wittlich die abgelaufene Saison in der Verbandsliga als Meister und stieg damit in die Oberliga der Männer (ehemals Rheinlandliga) auf. Dort vertreten die Wittlicher Männer mit Ihrem „Trainer“ Nico Weber (29), die hiesigen Spielbereiche gemeinsam mit dem TuS Daun, dem TV Bitburg, der HSG Hunsrück und der HSG Kastellaun/Simmern II.

Bereits früh stellten die Eifelaner die Weichen für die Herausforderung Oberliga, meldeten bereits Mitte Februar Neuzugang Kai Lißmann, der dem Wittlicher Rückraum weitere Torgefährlichkeit verleihen wird. Der 1,93 m große Lissmann gilt nicht nur als torgefährlich, sondern auch als abwehrstark. Er ist Rückkehrer zur HSG Wittlich, kam vor 10 Jahren aus der Nähe von Hanau (Hessen) nach Wittlich, spielte von der B-Jugend bis zur Männermannschaft bei der HSG, wechselte dann zum TuS Daun, stieg mit der Mannschaft in die RPS Oberliga auf und spielte zuletzt beim Topteam der RPS Oberliga, dem HV Vallendar. Nur wenige Wochen nach dem Gewinn der Meisterschaft meldete die HSG Wittlich dann mit Torwart Björn Boinski, einen weiteren und auch letzten Neuzugang für die Saison. Damit ist der Kader für die neue Saison komplett. Boinski bildet mit Alex Schenk und Jens Flamann das Torhüter-Trio. Zuletzt spielte Boinski beim Ligakonkurrenten TV Bitburg. Zuvor spielte der 28 jährige und ebenfalls 1,93 m große Boinski beim Verbandligisten HSG Mertesdorf/Ruwertal bis zum Rückzug der Mannschaft aus der Verbandsliga, beim HV Vallendar in der RPS Oberliga, den Rheinlandligisten Urmitz und Bendorf und wurde in der Jugend der HSG Mülheim/Kärlich/Bassenheim ausgebildet. Einziger Abgang der Eifelaner ist Finn Schilz, der eine Pause vom Handball einlegt.

„Unsere Vorbereitung läuft seit Mitte Mai, wir hatten auch schon am vergangenen Wochenende unser erstes Trainingslager in heimischer Halle, was wir mit einem Trainingsspiel gegen unsere A-Jugend beendet haben. Vom 24. Bis 30. Juni haben die Jungs frei, da ich im Urlaub bin“, verrät Weber. Weiter geht es dann mit den üblichen drei Trainingseinheiten und alle zwei Wochen Dienstags eine Spinning-Einheit beim Sponsor Physiofit Engel in Wittlich sowie mit Testspielen am Samstag, 20.07. um 13:30 in der Halle der Berufsbildenden Schule in Wittlich gegen den HSV Merzig - Hilbringen, am Samstag, 27.07. um 16:00 in Merzig dann das Rückspiel und am Wochenende 10. /11.08. findet ein weiteres Trainingslager in Wittlich statt, bei dem die Mannschaft sonntags gegen den TUS Königsdorf aus Frechen (OL Mittelrhein) spielen wird. Weitere Testspiele werden im August (geplant Donnerstag, 22.08. um 20:30 Uhr zu Hause gegen den HC Standard aus Luxemburg stattfinden. „Und sicherlich kommen auch noch Spiele gegen alte Ligakonkurrenten aus der Verbandsliga dazu. Dabei haben viele Teams noch nicht mit der Saisonvorbereitung angefangen und brauchen daher noch Zeit zum Planen“, verrät Weber. Nico Weber selbst will mehr von der Seite aus das Coaching übernehmen, zumal Kai Lißmann als erfahrener Spieler seine Rolle auf dem Spielfeld übernehmen kann. Allerdings behält er sich vor, in kritischen Spielsituationen doch noch mal aufs Feld zu laufen und ins Geschehen einzugreifen.

Saisonstart für die HSG Wittlich wird dann am 7. September in eigener Halle gegen Handball-Mülheim-Urmitz sein. „Wir wollen uns in der Oberliga etablieren, vor allem auswärts stärker auftreten als in der letzten Saison. Hier gilt es unsere Quote zu verbessern, um gleich in die sicheren Gefilde der Tabelle zu gelangen. 20 Punkte sind das erklärte Saisonziel und damit sollten wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, sagt Weber.