Jubel-Arien in der Kabine

Kleinich · Im zweiten Oberliga-Jahr sind die Handballerinnen der HSG Hunsrück an die Tabellenspitze gestürmt - dort wollen sie nun auch bleiben.

 So feiert der Spitzenreiter: Nach dem 21:20-Auswärtssieg in Marpingen stellte die Mannschaft der HSG Hunsrück diesen Kabinen-Schnappschuss auf die eigene facebook-Seite. Foto: Verein

So feiert der Spitzenreiter: Nach dem 21:20-Auswärtssieg in Marpingen stellte die Mannschaft der HSG Hunsrück diesen Kabinen-Schnappschuss auf die eigene facebook-Seite. Foto: Verein

Foto: (g_sport

Kleinich Als Geheimfavorit wurde das Team gehandelt. Dass den Spielerinnen der HSG Hunsrück aber solch ein Saisonstart gelingen würde, war nicht unbedingt zu erwarten. Neun Siege, nur eine Niederlage - mit dieser Bilanz hat sich die HSG Hunsrück an der Tabellenspitze der Frauenhandball-Oberliga festgesetzt. Auf der facebook-Seite der Mannschaft folgt ein Jubel-Kabinenfoto auf das nächste - garniert mit dem Hashtag "gemeinsamstark".
"Unsere Tabellenführung ist überraschend. Aber sie ist das Resultat harter Arbeit und einer sehr guten Trainingsbeteiligung", sieht Trainer Sascha Burg in der Momentaufnahme durchaus einen Trend. Nach Platz sieben in der Vorsaison hat die HSG noch einmal eine Schippe draufgelegt. "Alleine im August haben wir 26 Trainingseinheiten absolviert. Manchmal muss ich die Spielerinnen in ihrem Ehrgeiz sogar bremsen. Meike Frank zum Beispiel musste mal beruflich nach Münster und wollte eigens von dort zum Training kommen", berichtet Burg. Das Team ist konditionell auf der Höhe, zudem wurde der Kader im Sommer punktuell verstärkt, so dass alle Positionen doppelt besetzt sind. Dabei erweist sich unter anderem die rumänische Torhüterin Georgiana Martin-Stoleru als "absoluter Glücksgriff" (Burg). Ein Faustpfand ist zudem das Publikum, das zu Hause regelmäßig für eine volle Hirtenfeldhalle sorgt und auch auswärts das Team lautstark anfeuert.
Das Wort Aufstieg nimmt Burg (noch) nicht in den Mund. Gleichzeitig sagt er: "Wenn es die Möglichkeit gibt, die Meisterschaft zu erringen, werden wir alles dafür tun." Das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt steht erst mal das Derby gegen die HSG Wittlich an - ein wegen verschiedener Spielerinnenwechsel in der Vergangenheit brisantes Duell.

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