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Keeper Heinevetter hält an Verbandskritik fest

Keeper Heinevetter hält an Verbandskritik fest

Nationaltorhüter Silvio Heinevetter hat seine Kritik am Deutschen Handballbund (DHB) bekräftigt.

„Ich würde alles noch einmal genau so sagen, nehme nichts zurück und entschuldige mich für nichts, wofür auch“, sagte der Schlussmann des Bundesligisten Füchse Berlin in einem Interview mit dem TV-Sender „Sport1“ am Dienstagabend.

Nach dem enttäuschenden Abschneiden der DHB-Auswahl bei der Europameisterschaft und der verpatzten Olympia-Qualifikation hatte Heinevetter Veränderungen im Verband gefordert. Zudem griff er DHB-Präsident Ulrich Strombach an und warf ihm Ahnungslosigkeit vor.

„Alles, was ich gesagt habe, war ehrlich. Wer dabei war, weiß, dass ich keine Märchen erzähle“, sagte der 27 Jahre alte Heinevetter, „man sollte es nicht auf das Alter reduzieren, ob jemand etwas sagen darf oder nicht.“ Er betonte zudem, „dass die Vereine und der Verband Spieler haben wollen, die auch einmal anecken und nicht zu allem Ja und Amen sagen“.