Kiel locker weiter - Flensburg und Löwen mit Glück

Kiel locker weiter - Flensburg und Löwen mit Glück

Der THW Kiel bleibt national ungeschlagen. Der Cupverteidiger zog durch ein souveränes 28:19 (16:10) gegen den Liga-Kontrahenten SC Magdeburg in das Achtelfinale des DHB-Pokals ein.

Nach neun Siegen in neun Spielen der Handball-Bundesliga war es für den deutschen Rekordmeister national der elfte Saisonerfolg in Serie. Die Zuschauer in der Kieler Arena bejubelten Momir Ilic (9/4) als besten Torschützen des Bundesliga-Spitzenreiters.

Erst in der Verlängerung feierten die Rhein-Neckar Löwen und die SG Flensburg-Handewitt in Bundesliga-Duellen Siege. Drei schnelle Tore zum 30:27 ebneten den Löwen den Weg ins Achtelfinale. Bei der MT Melsungen kam der Bundesliga-Vierte zu einem glücklichen 31:29 (27:27, 12:13). Karol Bielcki (9) und Patrick Groetzki (7) warfen die meisten Tore für die Löwen, bei denen Kreisläufer Bjarte Myrhol seine ersten drei Treffer nach der Krebsoperation markierte. Bei Melsungen war Nenad Vuckovic (8) bester Werfer.

Die Flensburger mussten in der 3. Runde bei der HSG Wetzlar zittern, ehe der 29:27 (25:25, 13:12)-Erfolg feststand. Nationalspieler Holger Glandorf sorgte mit seinem siebten Treffer zum Endstand für die Entscheidung. Kevin Schmidt (9/4) markierte die meisten Treffer für Wetzlar.

Leichtes Spiel hatten dagegen die Füchse Berlin. Beim Zweitliga-Fünften HG Saarlouis kam der Champions-League-Teilnehmer zu einem 39:28 (18:12)-Kantersieg. Kreisläufer Evgeni Penov (7) warf die meisten Tore für die Berliner.