Losglück: Kein deutsches Handball-Duell im EHF-Cup

Losglück: Kein deutsches Handball-Duell im EHF-Cup

Das Handball-Bundesliga-Trio im EHF-Pokal kann aufatmen: Im Viertelfinale kommt es nicht zu einem internen Duell. Das ergab die Auslosung in Wien.

Frisch Auf Göppingen muss zuerst daheim gegen den slowenischen Club RK Gorenje Velenje antreten, der 2009 erst im Finale gegen den VfL Gummersbach verlor. Titelverteidiger TBV Lemgo spielt zuerst beim spanischen Vertreter Ademar León. Der TV Großwallstadt, der die Trophäe zuletzt 1984 gewann, erhielt Saint-Raphaël HB als Gegner. Die Hinspiele finden am 26./27. März, die Rückspiele am 2./3. April statt.

Die Lemgoer haben mit den Iberern noch eine Rechnung offen. In der Qualifikation für die Champions League hatte Lemgo 21:31 in León verloren. „Jetzt haben wir die Möglichkeit, gegen diese spielstarke Mannschaft noch einmal anzutreten und dieses Mal das bessere Ende für uns zu verbuchen“, sagte TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe, der zugleich vor der „hitzigen Atmosphäre“ bei den Spaniern warnt.

Der TV Großwallstadt muss zuerst auswärts in Frankreich bei Saint-Raphaël spielen. „Es hätte schlimmer kommen können. Aber wer im Viertelfinale im EHF-Cup steht, ist bestimmt kein schwacher Gegner. Außerdem sind wir einem deutschen Konkurrenten aus dem Weg gegangen“, sagte TVG-Manager Uli Wolf.

Im Europapokal der Pokalsieger trifft Titelverteidiger Gummersbach auf die Norweger von Elverum HB. „Das ist sicherlich ein attraktives Los für uns. Die Norweger haben keine schlechte Mannschaft, und wir haben schon länger nicht mehr gegen ein skandinavisches Team gespielt. Wir können mit der Auslosung zufrieden sein, weil wir im Viertelfinale noch nicht auf einen der Top-Favoriten treffen“, sagte VfL-Geschäftsführer Axel Geerken.

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