Den Atem des Gespenstes direkt im Nacken

Da waren's nur noch zwei Punkte: Durch den Erfolg des Thüringer THC gegen Blomberg am Mittwochabend schrumpfte der Vorsprung der Trierer "Miezen" auf einen Abstiegsplatz auf zwei Zähler.

Trier/Erfurt. (BP) "Hurra,, wir leben noch", hieß es beim Thüringer HC, nachdem die Erfurter den 25:24-Zittersieg gegen Blomberg eingefahren hatten. "Ein Erfolg im ersten von fünf Endspielen", sagte THC-Trainer Dago Leukefeld. Der Ex-Coach der "Miezen" liegt mit seiner Mannschaft mit nun zwölf Zählern nur noch zwei Punkte hinter den Trie rern (14 Zähler). Die MJC hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen, gastiert am Samstag (16 Uhr) beim Tabellenvierten FHC Frankfurt/Oder.

Und dann kommt es am Mittwoch, 25. März, zum "Spiel der Spiele" im Abstiegskampf: In der Arena Trier spielen die "Miezen" gegen Erfurt. Verlieren die Trierinnen, haben sie nicht nur den Vorsprung eingebüßt, sondern auch den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit zählt, verloren. Um diesen zu gewinnen, müssen sie nach der 26:29-Hinspiel-Niederlage die Partie mit mindestens vier Toren Differenz gewinnen. Das Restprogramm der MJC hat es in sich: Dem Spiel gegen Erfurt folgen die Auswärtsspiele in Göppingen und bei Tabellenführer Leverkusen. Gut möglich, dass die Entscheidung im Abstiegskampf erst beim letzten Heimspiel am 25. April gegen Oldenburg fällt. Umso wichtiger wäre ein Punktgewinn am Samstag. Daher reisen die "Miezen" auch bereits am Freitag nach Brandenburg, um sich optimal vorzubereiten. Ein Erfolg beim FHC, und der alte Vier-Punkte-Abstand auf Erfurt wäre vor dem Duell wieder hergestellt.

Mit der sportlichen Situation der "Miezen" vor dem "Abstiegs-Endspiel gegen Erfurt" sowie den Zuschauerzahlen und Finanzen befasst sich am kommenden Donnerstag, 19. März, auch ein TV-Stammtisch. Um 19 Uhr startet die Veranstaltung in der MJC-Kneipe "Freiwurf" in der Wolfsberghalle. Alle Fans und Interessierten sind zum TV-Stammtisch eingeladen. Von Seiten des Vereins stehen die Vorstandsmitglieder Martin Rommel und Jürgen Brech Rede und Antwort. Daneben äußern sich auch Trainerin Ildiko Barna sowie Spielerinnen zur Lage.