Die Unabsteigbaren haben noch nicht genug

Trier · Der Druck ist weg, jetzt wollen die Trierer Miezen am Samstag (Anwurf 18 Uhr in der Arena) erstmals seit über drei Jahren 5:1 Punkte in Serie perfekt machen. Auch für Gegner FA Göppingen geht es um fast nichts mehr.

Trier. Spiele gegen Frisch Auf Göppingen im letzten Saisondrittel sind für die Miezen ein gutes Omen - und diese Serie soll auch in der letzten Partie der Spielzeit 2011/12 am Samstag nicht reißen. Zu ungewohnter Anwurfzeit um 18 Uhr (alle Spiele müssen gleichzeitig ausgetragen werden) wollen die Miezen nicht nur mit ihren Fans den erneuten Klassenerhalt feiern, sondern auch erstmals seit September 2008 wieder 5:1 Punkte in Serie erreichen. Seither gab es sogar nur noch einmal zwei Siege in Folge zu feiern: In den beiden entscheidenden finalen Partien in Rosengarten und gegen Frankfurt/Oder zum Ende der vergangenen Saison.
Aber zurück zu Göppingen, das mit einem Zähler Vorsprung auf Bad Wildungen (spielt in Oldenburg) und der deutlich besseren Tordifferenz in den letzten Spieltag und den Kampf um das letzte Play-off-Ticket geht. In der Saison 2008/09 machten die Miezen am drittletzten Spieltag durch einen 30:29-Zittersieg gegen die Schwaben den Klassenerhalt perfekt. Ein Jahr später war ein 27:22 gegen Göppingen der Befreiungsschlag am drittletzten Spieltag, doch die MJC musste bis zum 25:25 im allerletzten Saisonspiel gegen Buxtehude zittern, bis der Klassenerhalt perfekt gemacht wurde.
Zum vierten Mal in Folge sind die Miezen nun dem Abstieg von der Schippe gesprungen - und sie stellten einen Rekord auf: Noch nie zuvor hatte eine Mannschaft einen Spieltag vor Saisonende mit 5:33 Punkten den Klassenerhalt schon erreicht.
Und betrachtet man die vier vergangenen Jahre, zeigt die Anzahl der Punkte eindeutig nach unten: 2009 benötigte die MJC 18 Zähler zum Nicht-Abstieg, wurde am Ende Drittletzter mit zwei Punkten vor einem Abstiegsrang. 2010 waren es dann 14 Punkte, was immerhin in der Endabrechnung den viertletzten Platz und drei Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen bedeutete. Im Vorjahr genügten zehn Punkte, von denen vier erst in den abschließenden beiden Spielen errungen wurde, um Drittletzter zu werden - einen Punkt vor dem ersten Absteiger.
In dieser Saison gibt es allerdings wegen der Sindelfinger Insolvenz vor dem Saisonstart nur einen Absteiger - und der steht (wie schon 2010) in der SVG Celle seit Samstag fest.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort