Erster Trainer gefeuert

Trier · Trainerentlassung und Remis im Keller-Duell: Die spielfreien Miezen haben es in den nächsten beiden Spielen selbst in der Hand, sich dem rettenden Ufer zu nähern. Am Sonntag muss ein Sieg gegen Rosengarten her.

(BP) Der Abstiegskampf in der Frauen-Handball-Bundesliga spitzt sich zu - und die Trierer Miezen, die am Wochenende spielfrei waren, stehen am Sonntag (16 Uhr, Arena) vor einem Schicksalsspiel. Gegner ist dann Aufsteiger SG Rosengarten, der überraschend schon sechs Punkte auf dem Konto hat. Die Miezen (zwei Zähler) warten immer noch auf den ersten Heimsieg der Saison und müssen gewinnen, um nicht frühzeitig den Anschluss zu verlieren. Schlusslicht Bietigheim (ein Punkt) hat derweil schon die Reißleine gezogen und sich von Trainer Hagen Gunzenhauser getrennt. Die Notbremse zeigte am Samstag bei der erwarteten 22:32-Niederlage gegen Erfurt aber noch keine Wirkung. Betreut wird das Team derzeit von Jugendkoordinator Severin Englmann.

Im Kellerduell des neunten Spieltags rettete Nationalspielerin Franziska Mietzner mit 17 Treffern dem FHC Frankfurt/Oder ein Remis gegen Göppingen. Der FHC, der wie Trier erst einen Sieg verbuchte, bleibt mit vier Punkt auf dem drittletzten Platz. Die Frankfurterinnen, die auf Nationalspielerin Christine Beier (Herzmuskel-Entzündung) langfristig verzichten müssen, sind am 20. November (letzter Spieltag vor der EM-Pause) Gastgeber der Miezen. "Wir müssen auch in Frankfurt auf Sieg spielen, aber zunächst zwei Punkte gegen Rosengarten einfahren", skizziert MJC-Trainer Thomas Happe die Situation.

Nichts Neues gibt es in Trier in Sachen Neuverpflichtungen: Nach unbestätigten TV-Informationen ist derzeit eine Rumänin im Visier der Miezen.

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