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Für den Klassenerhalt sind zwei Siege Pflicht

Für den Klassenerhalt sind zwei Siege Pflicht

In fünf noch verbleibenden Spielen müssen die Trierer Handball-Miezen, die am Sonntag auf Frankfurt/Oder treffen, mindestens zweimal gewinnen, um nicht abzusteigen. Das Restprogramm der Bundesliga-Abstiegskandidaten ist ähnlich schwierig.

Trier. Zwei Mannschaften steigen am Ende in die 2. Liga ab, fünf Teams sind derzeit in den Abstiegskampf verwickelt - das ist die Konstellation vor dem letzten Saisonviertel der Frauenhandball-Bundesliga. Die Trierer Miezen sind mit sechs Punkten und somit zwei Zählern Rückstand aufs rettende Ufer Vorletzter - müssen also am Sonntag unbedingt ihr Heimspiel gegen den FHC Frankfurt/Oder (16 Uhr, Arena Trier) gewinnen, um weiter im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. Und dann muss definitiv noch gegen Schlusslicht Bad Wildungen gewonnen werden, Trainer Jörn Ilper spricht sogar von "mindestens elf Punkten", die nötig seien.Gutes Omen

Vielleicht ist die Partie gegen den FHC ein gutes Omen, denn 2011 und 2012 machten die Miezen mit Heimsiegen gegen die Brandenburger am letzten beziehungsweise vorletzten Spieltag jeweils den Klassenerhalt perfekt. So weit wird es am Sonntag allerdings selbst im Falle eines Sieges noch nicht kommen. Denn die Mitkonkurrenten Koblenz/Weibern, Metzingen und Blomberg-Lippe treffen in zahlreichen direkten Duellen noch aufeinander, werden also in irgendeiner Form punkten. Das Restprogramm der vier Vereine, die gegen den vorletzten Platz kämpfen, ist recht ähnlich, wobei Koblenz/Weibern seine Punkte bis 1. März eingefahren haben muss, denn danach warten nur noch Kracher. Während Koblenz/Weibern, Trier und Bad Wildungen bereits 17 Partien absolviert haben, haben Metzingen und Blomberg im direkten Nachholduell am 9. März zusätzliche Chancen auf Punkte. Zumindest droht den Miezen von unten wohl keine Gefahr mehr, denn Schlusslicht Bad Wildungen (drei Punkte) hat noch vier Auswärtsspiele (unter anderem jenes am 27. März gegen die MJC in Trier) vor der Brust, das einzige Heimspiel ist gegen Rekordmeister Leverkusen. Das Restprogramm der fünf Abstiegskandidaten: HSG Blomberg-Lippe (8. Tabellenplatz/10:22 Punkte): 24. Februar: Koblenz/Weibern (H), 2. März: FHC Frankfurt/Oder (A), 9. März: Metzingen (A), 17. März: Göppingen (H), 27. März: Leverkusen (A), 30. März: Trier (H) Vulkanladies Koblenz/Weibern: (9. Platz/10:24 Punkte): 24. Februar: Blomberg (A), 1. März: Metzingen (H), 13. März: Leipzig (A), 27. März: Thüringer HC (H), 30. März: Buxtehude (A) TuS Metzingen (10. Platz/8:24 Punkte): 23. März: Oldenburg (H), 1. März: Koblenz/Weibern (A), 9. März: Blomberg (H), 16. März: Frankfurt/Oder (H), 27. März: Göppingen (A), 30. März: Leverkusen (H) DJK/MJC Trier (11. Platz/6:28 Punkte): 24. Februar: Frankfurt/Oder (H), 3. März: Göppingen (A), 13. März: Leverkusen (H), 27. März: Bad Wildungen (H), 30. März: Blomberg (A) HSG Bad Wildungen (12. Platz/3:31 Punkte):23. Februar: Thüringer HC (A), 2. März: Leverkusen (H), 16. März: Buxtehude (A), 27. März: Trier (A), 30. März: Oldenburg (A) Abkürzungen: (H = Heimspiel, A = Auswärtsspiel)