Handball: Erwartete Niederlage der Trierer Miezen

Handball: Erwartete Niederlage der Trierer Miezen

Die DJK/MJC Trier hat am Samstagnachmittag in der Frauen-Handball-Bundesliga mit 24:29 (15:16) beim Tabellendritten Buxtehuder SV verloren. Zehn Treffer von Miezen-Spielführerin Willemijn Karsten reichten nicht zur Sensation.

(BP) 45 Minuten waren die Miezen beim großen Favoriten auf Augenhöhe, in der Schluss-Viertelstunde fehlte aber die Kraft, um Buxtehude zu überraschen: Am Ende unterlag die DJK/MJC Trier standesgemäß mit 24:29 beim BSV, der seine überragende Spielerin in Stefanie Melbeck hatte. Die Miezen konnten die Ex-Nationalspielerin nie stoppen, am Ende standen für sie 14 Tore zu Buche, nur unwesentlich schlechter war Willemijn Karsten als beste MJC-Torschützin mit zehn Treffern. Durch diese erwartete Niederlage bleiben die Miezen Vorletzter.

Die erste Hälfte hatten die Miezen wie schon im Hinspiel absolut offen gestaltet. Allerdings war Melbeck schon zu diesem Zeitpunkt unaufhaltsam und erzielte allein vor der Pause sieben Treffer. Auf der anderen Seite standen fünf Tore von Willemijn Karsten. Überraschend hatte MJC-Trainer Thomas Happe Nachwuchs-Torfrau Jessica Kockler statt der erfahreneren Daniela Vogt aufgeboten. Mehrfach holten die Triererinnen vor dem Seitenwechsel einen Drei-Tore-Rückstand beim Tabellendritten auf. Beim 10:11 (25. Minute) waren die Miezen wieder auf Schlagdistanz, kassierten dann aber wieder einige Gegenstoßtreffer des BSV. Doch zur Pause betrug die Differenz beim 15:16 nur ein Tor.

Obwohl Trier zu Beginn der zweiten Hälfte einige Großchancen vergab, konnten sich die Gastgeber anfangs nicht absetzen, bis zum 16:17 aus Trierer Sicht war noch alles möglich, aber mit drei Treffern in Folge sorgte erneut Melbeck für einen Drei-Tore-Vorsprung. Trier hatte in dieser Phase erhebliche Probleme mit der aggressiven Buxtehuder Deckung und vergab viele Möglichkeiten gegen BSV-Torfrau Debbie Kljin. Bis zur 45. Minute und dem 19:21 blieb der Abstand knapp, ehe der MJC Kraft und Konzentration ausgingen. Beim 20:25 betrug der Rückstand erstmals fünf Tore - und diese Distanz hielt bis zum Abpfiff.

Mehr von Volksfreund