Handball: Katrin Schneider verlässt die Trierer Miezen

Handball: Katrin Schneider verlässt die Trierer Miezen

Nach fünf Jahren bei der DJK/MJC Trier verlässt Katrin Schneider (20) den Verein und wechselt zum Bundesliga-Absteiger SSG Bietigheim. Ein Grund ist auch die bessere berufliche Perspektive. Welche Miezen bleiben oder gehen, soll noch diese Woche bekanntgegeben werden.

Trier. Als 16-Jährige kam sie nach Trier, mit 20 verlässt sie im Juni die Miezen wieder: "Ich habe eine neue Herausforderung gesucht - und das Konzept von Bietigheim hörte sich sehr interessant an", sagt Jung-Mieze Katrin Scheider und ergänzt: "Mein neuer Club hat sich zudem viel mehr um meine Dienste bemüht als Trier."

Die Spielmacherin, die vier Jahre in der Sportakademie lebte und bei den Miezen die komplette Nachwuchsförderung (B-Jugend, 2. Mannschaft, Bundesliga) erlebte, unterschrieb bei Bundesliga-Absteiger SSG Bietigheim einen Zwei-Jahres-Vertrag. Auch die berufliche Perspektive spielte bei Schneider, die in Trier eine Ausbildung zur Veranstaltungs-Kauffrau in der Arena absolvierte, eine Rolle: "In Baden-Württemberg kann ich im April 2012 meine Ausbildung bei der Polizei auch ohne Fachabitur beginnen."

MJC-Vorstand Martin Rommel bedauert den Wechsel: "Sie war in allen Belangen ein absolutes Vorbild. Auch wegen den beruflichen Gründen können wir ihre Entscheidung aber verstehen und wünschen Katrin viel Erfolg." Rommel kündigte für diese Woche weitere Personalentscheidungen bei den Miezen an. Auf TV-Anfrage hieß es bei den drei Leistungsträgerinnen Jelena Popovic, Willemijn Karsten und Tessa Cocx, denen Angebote anderer Clubs vorliegen, jeweils nur: "Kein Kommentar." BP

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