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Handball: Miezen beantragen Lizenz

Glückshormone in rauer Menge: Miezen-Spielführerin Willemijn Karsten feiert den Erfolg gegen Oldenburg. Ihr typisch niederländischer Kommentar: „Das war richtig lecker.“ TV-Foto: funkbild
Glückshormone in rauer Menge: Miezen-Spielführerin Willemijn Karsten feiert den Erfolg gegen Oldenburg. Ihr typisch niederländischer Kommentar: „Das war richtig lecker.“ TV-Foto: funkbild
Trier. Fristgerecht hat Frauen-Handball-Bundesligist DJK/MJC Trier heute seine Lizenz für die kommende Saison beantragt. Alle nötigen Unterlagen seien an den Ligaverband HBF geschickt worden, teilte der Verein mit.

Bis 15. April will die MJC alle Altlasten abgebaut haben - eine Auflage, um die Lizenz zu erhalten. Parallel arbeitet der Verein schon dem Etat für die neue Spielzeit, nachdem vergangenen Samstag der sportliche Klassenerhalt geschafft worden war.

Pünktlich zum letztmöglichen Termin 31. März haben die Trierer Miezen die Lizenz für die Bundesliga beantragt - und dies obwohl noch nicht alle ausstehenden Gehaltszahlungen an die Mannschaft sowie Trainer Thomas Happe geleistet wurden. "Wir haben die Auflage, dass wir dies schnellstmöglich über die Bühne bringen. Unsere erste Aufgabe ist es jetzt, alle Altlasten zu begleichen", sagte MJC-Vorstand Martin Rommel dem Trierischen Volksfreund: "Hätten wir allerdings nicht die positiven Signale aus der Region erhalten, dass man uns unterstützt, hätten wir keine Lizenz beantragt."

Bis zum 15. April, wenn der Ligaverband HBF über die Lizenzen für 1. und 2. Liga entscheidet, müssen diese Auflagen erfüllt werden. Parallel, so Rommel, plane die MJC aber auch den Etat für die kommende Spielzeit. Wie hoch dieser ausfällt, stehe derzeit noch nicht fest. Zudem sollen die Gespräche mit den Spielerinnen fortgesetzt werden, die sich nach erfolgreichem Klassenerhalt bis Ende der Woche in Urlaub befinden.

"Uns war wichtig, dass wir von den aktuellen Sponsoren, von der Stadt Trier, sowie der regionalen Wirtschaft insgesamt, ein Bekenntnis zu den Miezen erhalten und wir haben ein ganz klares Votum bekommen", sagte Rommel.