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Handball: Miezen ohne Chance in Oldenburg

Handball: Miezen ohne Chance in Oldenburg

Das gute Omen Oldenburg versagte bei den Trierer Miezen: Exakt eine Woche, nachdem die TBB-Basketballer sensationell mit 80:60 in der EWE-Arena gewonnen hatten, verlor die MJC ihre Partie in der Frauen-Handball-Bundesliga gegen den VfL erwartungsgemäß mit 24:34 (12:19).

Der Tabellenfünfte war für das Schlusslicht eine Nummer zu groß: Obwohl Oldenburg auf einige angeschlagene Spielerinnen verzichten musste, hatten die Miezen keine Chance beim Pokal-Halbfinalisten. Die einzige Trierer Führung in der gesamten Partie war das 1:0 durch Megane Vallet, danach hielt der Tabellenletzte bis zum 7:9 mit, ehe sich Oldenburg bis zur Pause schon entscheidend auf 19:12 absetzte.

Angetrieben von der elffachen Torschützin Julia Wenzl waren die Nordwestdeutschen deutlich stärker, aber es spricht für die Trierer Moral, dass sie bis fünf Minuten vor dem Ende den Sieben-Tore-Pausenrückstand beim 23:30 halten konnten. Erst in der Schlussphase setzten sich die Gastgeber auf den zweistelligen Vorsprung ab - und das Endergebnis war immer noch geringer als beim 23:36 im Hinspiel in Trier.

Nach dieser erwarteten Niederlage geht es für die MJC an den beiden kommenden Wochenende um alles im Abstiegskampf: Am Ostersamstag gastieren die Füchse Berlin in Trier, am 11. April folgt das Rheinland-Derby gegen Koblenz/Weibern. Vier Punkte sind ein Muss, wenn man die Klasse halten will.

Beste Torschützinnen in Oldenburg waren Katrin Schneider und Maxime Struijs mit je fünf Toren.

Statistik:
VfL Oldenburg - DJK/MJC Trier 34:24 (19:12)
DJK/MJC Trier: Flöck, Kockler - Sattler (2), Mohr (0), Schneider (5/2), Houben (2), Czanik (2), Vallet (2), Kordel (0), Derbach (3), Struijs (5), Solic (0), Garcia-Almendaris (3)
Beste Torschützinnen Oldenburg: Wenzl (11/1), Müller (5)