Handball: Schweinegrippefall bei Miezen-Gegner Leipzig

Handball: Schweinegrippefall bei Miezen-Gegner Leipzig

Am Mittwochabend (19.30 Uhr, Arena Trier) empfangen die Trierer Miezen den deutschen Meister HC Leipzig in einem vorgezogenen Bundesligaspiel. Beim Gegner aus Sachsen ist nun bei mindestens einer Spielerin die Schweinegrippe diagnostiziert worden. Ob es weitere Fälle gibt, steht noch nicht fest.

Es passierte wohl beim Champions-League-Auswärtsspiel im russischen Wolgograd: Mehrere Spielerinnen des HC Leipzig zeigten nach der Rückreise die gleichen Krankheitssymptome Fieber, Kopfweh, Gliederschmerzen, Husten, Übelkeit. Bei eingehenden Untersuchungen bestätigte sich zumindest bei Nationalspielerin Ania Rösler der Verdacht: Schweinegrippe! Derzeit wartet man noch auf die Untersuchungsergebnisse der ebenfalls erkrankten polnischen Nationalspielerin Karolina Kudlacz, bei der ein ähnlicher Verdacht besteht. Bei zwei HCL-Spielerinnen konnte inzwischen Entwarnung gegeben können, bei ihnen handelte es sich um eine “normale„ Grippe. Rösler wird definitiv in Trier fehlen, bei Kudlacz entscheiden die Ärzte. “Und die anderen Erkrankten haben die komplette vergangene Woche im Bett verbracht. Da müssen wir sehen, ob ein Einsatz überhaupt Sinn macht„, wird HCL-Manager Kay-Sven Hähner in einer Pressemitteilung zitiert. Somit könnten sich die Chancen der Miezen erheblich erhöhen - denn unter normalen Umständen ist der HCL außer Reichweite des Tabellenvorletzten.