Handball-Vorberichte: Biewer/Pfalzel knabbert noch immer

Regionalliga weibliche A-JugendTG Osthofen - DJK/MJC Trier (Sonntag, 14.20 Uhr) Nach dem klaren Hinspielerfolg stehen die jungen Miezen auch im Rückspiel vor einem Erfolg. Die Favoritenrolle nimmt Trainerin Kerstin Reckenthäler an, erwartet von ihrem Team einen klaren Sieg.

"Wir nehmen auch die letzten drei Saison-Spiele ernst. Sie sind für uns Teil der Vorbereitung auf die Südwestdeutsche Meisterschaft. Aber ohne unsere Dauerverletzten Katrin Premm, Michele Sorger und Diana Scheuring fällt die Vorbereitung schon schwerer. Zudem sind Jule Henninger und Katrin Grötzki krank. Momentan sieht es danach aus, als könnten wir nur mit acht Feldspielerinnen auflaufen", sagt die MJC-Trainerin.

Regionalliga männliche B-Jugend

TSG Friesenheim - HSG Wittlich (Freitag, 19 Uhr, Ludwigshafen); SG Brotdorf/Mettlach - HSG Wittlich (Sonntag, 16.30 Uhr, Merzig) Am Wochenende hat die HSG Wittlich zwei Auswärtsspiele zu bestreiten. Zum einen das Nachholspiel in Friesenheim, bei dem die Wittlicher auf ihren Rückraumspieler Johannes Weyer (Verletzung) verzichten müssen, zum anderen werden die Wittlicher am Sonntag von der SG Brotdorf/Mettlach erwartet. Gegen die stark aufgestellte TSG Friesenheim geht es nach der Heimniederlage um Wiedergutmachung. Im Spiel gegen den saarländischen Vertreter aus Brotdorf ist ein Sieg Pflicht, wenn die Wittlicher Anschluss an das obere Mittelfeld halten möchten.

RPS-Liga Herren

TV Bad Ems - HSG Biewer/Pfalzel (Samstag, 19.30 Uhr) Noch immer hat HSG-Trainer Heng Mauruschat die Niederlage gegen den Tabellenführer aus Saulheim im Kopf: "Nach so einer tollen kämpferischen Einstellung hätte wenigstens ein Punkt gut getan." Carsten Rohr, der sich am Sonntag nach 30 Minuten verletzte, wird für Samstag vermutlich wieder fit. Oliver Gloden ist von seiner Berufsreise zurück und wird wieder zur Verfügung stehen. Bad Ems durchlebt derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Zu Hause demonstrieren die Kurstädter ihre Stärke, besiegten zuletzt Tabellenführer Saulheim und das Spitzenteam Rheintal, haben aber auswärts bisher erst ein Spiel gewonnen.

VTV Mundenheim - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Samstag, 20 Uhr, Ludwigshafen) Der Tabellenzweite aus Mundenheim erwartet zum Spitzenspiel die Hunsrück-HSG als Tabellendritten. "Entscheidend wird sein, wer besser mit dem Druck umgehen kann", meint HSG-Trainer Igor Domaschenko und erinnert sich gerne ans Hinspiel, in dem seine am Ende die abgeklärtere Mannschaft war und gewann. Dass das Rückspiel in Mundenheim noch einen Tick schwerer werden wird, ist Domaschenko bewusst. An Mundenheim schätzt Domaschenko die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, zählt die Gastgeber zu den stärksten Abwehrteams der Liga und lobt ihr schnelles und druckvolles Angriffsspiel. Oliver Koetz fehlt verletzt.

RPS-Liga Frauen

HBC Bascharage - TSV Kandel (Samstag, 18.30 Uhr) Claude Weinzierl wäre nicht Claude Weinzierl, würde er nicht vor dem Tabellen-Vorletzten warnen. So spricht der HBC-Coach von einer "gefährlichen Angelegenheit" für sein Team und verweist auf den denkbar knappen, nach Aussage von Weinzierl unverdienten Erfolg seines Teams im Hinspiel. "Die Spielerinnen müssen nach dem guten Spiel gegen Wittlich mit den Füßen auf dem Boden bleiben. Auf die offensive Deckung der Gäste, die uns im Hinspiel vor Probleme stellte, sind wir vorbereitet", sagt der HBC-Trainer.

TV Ruchheim - HSG Wittlich (Samstag, 20 Uhr) Wichtiges Auswärtsspiel für die HSG Wittlich beim Tabellenzehnten Ruchheim! "Wir haben zum Saisonstart das Spiel gegen Ruchheim verloren. Wir müssen die Abwehr stabilisieren und wollen uns mit einem Punktgewinn Platz neun sichern. Damit hätten wir unser Saisonziel, den Klassenerhalt erreicht", hofft Trainer Norbert Stelmach.

Rheinlandliga Herren

TuS Daun - HSV Rhein-Nette (Samstag, 19.30 Uhr, Wehrbüschhalle) Nach dem schweren Auswärtsspiel beim Tabellenführer in Saarburg kommt mit dem Tabellenzweiten der Rheinlandliga, dem HSV Rhein-Nette, der nächste dicke Brocken auf die Dauner Mannschaft zu. Die Gäste erwiesen sich in dieser Saison nach den Saarburgern als stabilste Mannschaft der Liga. Von daher werden sich die Gastgeber auf einen selbstbewussten Kontrahenten einstellen müssen, der mit einer starken Abwehr und schnellem Spiel den Erfolg suchen wird. "Wir müssen von Anfang an agieren statt reagieren und die gegnerische Mannschaft unter Druck setzen. Auch in der Rückwärtsbewegung müssen wir wach sein", sagt Dauns Trainer Hoffmann.

HSG Mülheim II - TuS Saarburg (Samstag, 19.30 Uhr, Bassenheim) "Noch eine Stunde erfolgreich Handball spielen und mindestens einen Punkt gewinnen", gibt Saarburgs Trainer Tomek Marszalek vor. Der ehemalige polnische Weltklasse-Torwart ist erfahren genug und weiß, dass mit der Planung der kommenden Saison erst nach diesem Spiel begonnen werden darf. Dennoch verrät Marszalek, dass die Mannschaft in der kommenden Saison personell verstärkt werden muss. "Mit elf Spielern hält keiner eine Saison mit 30 anstrengenden Spielen durch". Da der momentane Kader in dieser Besetzung zusammenbleibt, beginnt in Saarburg am Sonntag die Planung für die RPS-Saison — vorausgesetzt, Saarburg kehrt mit mindestens einem Punkt vom Rhein zurück.

HSC Schweich - TuS Weibern (Sonntag, 17 Uhr, Stefan-Andres-Halle) "Weibern hat nach miserablem Saisonstart ausgerechnet im Hinspiel gegen uns die Wende eingeleitet und ist seitdem in zehn Spielen nur einmal als Verlierer aus der Halle gegangen", weiß HSC-Coach Andreas Rosch. Vor allem der Rückraum der Gäste ist in einer starken Verfassung und aktuell fast nicht auszuschalten. "Wir konzentrieren uns jetzt auf die vier verbleibenden Heimspiele, um noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle vorzurücken", hofft Rosch, zumal die Anzahl der Absteiger noch nicht fest steht. Schweich ist aller Voraussicht nach komplett.

UVS Rheintal II - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II (Sonntag, 17 Uhr, Hirtenfeldhalle) Beim Tabellenletzten in Rheintal ist für das Team des Trainergespanns Bach/Vasek ein Sieg Pflicht. Nach der guten Leistung gegen Schweich atmet die HSG wieder durch. Allerdings gibt Bach unumwunden zu, dass die Leistungsschwankungen seiner Mannschaft derzeit zu groß sind. "Nach dem Spiel gegen Schweich musste ich mich vom Gegner fragen lassen, weshalb wir nicht so schlecht gespielt hatten wie zuletzt. Jetzt gilt es, auch gegen Rheintal nachzulegen. Ein lockeres Herangehen wäre gefährlich. Wir müssen uns auf die Abwehrleistung konzentrieren. In vielen Phasen agieren die jungen Spieler noch zu unerfahren", sagt Bach, der auf Peter Kiesel verletzungsbedingt bis zum Saisonende verzichten muss.

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