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Kleine Miezen lassen es mächtig krachen

Kleine Miezen lassen es mächtig krachen

Während bei den Frauen die DJK/MJC Trier II weiterhin ohne Verlustpunkt dasteht und auch das (vermeintliche) Spitzenspiel gegen Bassenheim II gewonnen hat, thronen auch die Gösenrother Männer an der Spitze.

Rheinlandliga Männer HSV Rhein-Nette - SG Gösenroth/Laufersweiler 23:28 (11:11). Der Tabellenführer aus dem Hunsrück startet mit dem Auswärtssieg und hat weiterhin beste Chancen, sich als Meister für die Aufstiegsspiele zur RPS-Oberliga zu qualifizieren. Bei ständig wechselnden Führungen entwickelte sich im ersten Spielabschnitt ein Spiel auf Augenhöhe, in dem es keiner Mannschaft gelang, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. In der insgesamt tor- armen Begegnung fielen nach dem 4:3 der Gastgeber zwischen der neunten und 15. Minute überhaupt keine Treffer. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie lebhafter. Die endgültige Entscheidung fiel nach der Zeitstrafe gegen HSV-Spieler Raoul Gärtner, die die Hunsrück-er nutzten, um sich vom 21:22 auf 21:25 in der 58. Minute absetzen. "In der ersten Halbzeit haben wir zu hektisch agiert, fanden erst ab der 37. Minute in unseren Spielrhythmus. Auf unserer Seite waren nur sieben technische Fehler zu verzeichnen. Stärkste Spieler auf dem Platz waren die Torhüter auf beiden Seiten. Das Torhüterduell gewannen wir knapp mit 53 Prozent gehaltener Bälle, taten uns aber gegen den starken HSV-Keeper sehr schwer", bilanzierte SG-Coach Igor Domaschenko. Im Angriff überzeugten Maximilian Friedrich, der sich vom Punkt als treffsicher erwies, und Daniel Koch, der wichtige Treffer für die Hunsrücker erzielte. Ferner analysierte Domaschenko: "David Scherschlicht setzte in den letzten Minuten mit seinen Gegenstoßtreffern die entscheidenden Treffer, bei denen sich unsere konditionelle Überlegenheit zeigte. Rhein-Nette war zu diesem Zeitpunkt fix und fertig."Martin und Jan Schneider - David Scherschlicht (5), Luca Schneider, Eric Hermann (1), Koch (5), Saam (2), Conrath, Löwen (6), Stefan Hermann, Domaschenko (3), Friedrich (6/5)Rheinlandliga Frauen DJK/MJC Trier II - TV Bassenheim II 35:14 (15:5). Es sollte nach Ansicht von MJC-Trainerin Franzi Garcia zum Jahresstart das "Kracher-Spiel" werden, doch nur eine Mannschaft wurde diesem Anspruch gerecht - und das waren die kleinen Miezen. Mit einem beeindruckenden 35:14-Erfolg fegten die Trie rerinnen, die auf Vivi Steil und Jana Kordel verletzungsbedingt verzichten mussten, den als Meisterschaftsfavoriten mitgehandelten TV Bassenheim regelrecht aus der Halle unsd scheinen bestens gerüstet für die anstehende Restsaison, in der das Saisonziel, der Aufstieg in die RPS -Oberliga, fix gemacht werden kann. Bassenheim erwischte einen rabenschwarzen Tag, fand überhaupt keine Mittel gegen eine absolut dominante Gastgebermannschaft und blieb über die gesamte Spielzeit den Nachweis dafür schuldig, den Meisterschaftsfavoriten im Hinspiel lange geärgert zu haben. Franzi Garcia registrierte hoch zufrieden: "Es war eines unserer besten Saisonspiele, in dem alles stimmte. Von der ersten bis zur letzten Minute hat das Team richtig gut agiert und den eigenen Maßstab gelegt. Wir haben unser Potenzial an diesem Tag voll ausgeschöpft. Schnell hatten wir dem TVB den Zahn gezogen, waren über 6:1 und 11:1 klar vorne. Egal wie weit wir auch davonzogen, die Mannschaft hat immer weitergemacht, nie den Gang zurückgeschaltet, und so hatte jede Spielerin Anteil an diesem Erfolg."Besonders hob sie die jüngste Spielerin Nele Greinert (16) hervor, die gegen die starke Tina Ring "einen super Job" gemacht habe. DJK/MJC II: Stockhorst und Krämer - Alina Cartus (6), Vallet (2), Pötters (6), Irsch (3) Gönnenwein, Nerling (4/2), Weinandy (3), Lea Cartus (1), Loscheider (3), Greinert, Solic (7)